Kindertagesstätte im alten Pfarrheim St. Peter und Paul
Junges Leben in alten Mauern

Tecklenburg-Brochterbeck -

Kinder sitzen am Tisch und frühstücken. Andere spielen lieber oder schauen aus dem Fenster, denn auf der Straße gibt es immer etwas zu sehen. Die Mädchen und Jungen fühlen sich sichtlich wohl in ihrer nagelneuen Kindertagesstätte, die in einem alten Gebäude untergebracht und eigentlich nur ein Provisorium ist.

Freitag, 14.09.2018, 16:40 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.09.2018, 22:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 16:40 Uhr
In der blauen Gruppe sind die größeren Kinder untergebracht. In dem lichtdurchfluteten Raum haben sie reichlich Platz. Das Mittagsschläfchen wird in bequemen, kleinen Betten gemacht (kleines Bild). Cristina Büchter, Marina Loj, Klaus-Peter Brell und Stefan Streit (von links) gefallen die Räume.
In der blauen Gruppe sind die größeren Kinder untergebracht. In dem lichtdurchfluteten Raum haben sie reichlich Platz. Das Mittagsschläfchen wird in bequemen, kleinen Betten gemacht (kleines Bild). Cristina Büchter, Marina Loj, Klaus-Peter Brell und Stefan Streit (von links) gefallen die Räume. Foto: Ruth Jacobus

Kinder sitzen am Tisch und frühstücken. Andere spielen lieber oder schauen aus dem Fenster, denn auf der Straße gibt es immer etwas zu sehen. Die Mädchen und Jungen fühlen sich sichtlich wohl in ihrer nagelneuen Kindertagesstätte, die in einem alten Gebäude untergebracht und eigentlich nur ein Provisorium ist. „Provisorium? „Das Wort nehme ich nicht mehr in den Mund“, sagt Bürgermeister Stefan Streit, als er die Einrichtung besucht, die im ehemaligen Pfarrheim St. Peter und Paul untergebracht ist.

Träger ist das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) mit Sitz in Versmold. Der pädagogische Leiter Klaus-Peter Brell freut sich über die lobenden Worte des Bürgermeisters. in der Tat ist das Pfarrheim nicht wiederzuerkennen. Wo einst die Bücherei untergebracht war, haben jetzt die Kleinsten ihr Reich. „Das jüngste Kind ist acht Monate alt“, erzählt Cristina Büchter, die Leiterin der Kindertagesstätte. Es gibt einen Ruheraum, einen Schlafraum und natürlich einen Wickelraum. Und dort, wo sich früher die Mitglieder der Frauengemeinschaft getroffen oder Basare stattgefunden haben, haben die größeren Kinder ihr Reich. An den Wänden und Fenstern sieht es zwar noch etwas kahl aus, aber daran wird gearbeitet. Die Kinder basteln die Deko dafür. „Wir müssen das noch gestalten und mehr Atmosphäre schaffen“, sagt Cristina Büchter.

Die Kinder fühlen sich auch so schon wohl. Tägliche Rituale helfen dabei. Es gibt einen Sitzkreis, es wird regelmäßig gesungen und „wir sind viel draußen“. Das kann ein Spaziergang durch das Dorf mit einem Besuch bei den Alpakas sein oder aber eine Spielrunde im Garten des Hauses.

Am 1. August hat die Kindertagesstätte ihre Arbeit aufgenommen. Die Leiterin und vier pädagogische Fachkräfte, darunter ein männlicher Kollege, kümmern sich um die 20 Kinder. 30 könnte die Einrichtung insgesamt aufnehmen.

Wie lange das „Provisorium“ genutzt wird, steht noch nicht fest. Ein Grundstück für einen Neubau ist zwar gefunden, aber der Vertrag muss noch unterschrieben werden.

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