Amazone weiht neues Werk in Bramsche ein
Eine Fabrik der kurzen Wege

Bramsche/Hasbergen/Tecklenburg-Leeden -

Die Amazone-Gruppe hat jetzt nach einer rund einjährigen Bauzeit ihr neues Werk im Bramscher Industriegebiet Schleptrup offiziell eingeweiht. Das Neubauprojekt umfasst Montage-, Versand- und Lagerhallen mit insgesamt 16 000 Quadratmeter Grundfläche sowie ein Verwaltungsgebäude. Das Investitionsvolumen dieser ersten Baumaßnahme am neuen Standort beträgt nach Unternehmensangaben rund 16 Millionen Euro.

Freitag, 16.11.2018, 19:42 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 19:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 16.11.2018, 19:42 Uhr
Das Neubauprojekt der Amazone-Werke in Bramsche umfasst Montage-, Versand- und Lagerhallen mit insgesamt 16.000 m² Grundfläche sowie ein Verwaltungsgebäude
Das Neubauprojekt der Amazone-Werke in Bramsche umfasst Montage-, Versand- und Lagerhallen mit insgesamt 16.000 m² Grundfläche sowie ein Verwaltungsgebäude Foto: Amazone-Werke

Im neuen Werk werden die UX-Anhängespritzen von Amazone endmontiert. Die neue Halle ist für diese Maschinen mit ihren bis zu 40 Metern Arbeitsbreite eigens ausgelegt. Die Mitarbeiterzahl in Produktion, Montage, Logistik und Verwaltung soll im Laufe des Jahres 2019 auf rund 150 anwachsen, teilen die Amazone-Werke mit.

Der neue Standort liegt sehr verkehrsgünstig direkt an der Abfahrt Bramsche der Autobahn 1 nördlich von Osnabrück, nur 25 Straßenkilometer vom Stammsitz in Hasbergen-Gaste entfernt. Das Amazone-Grundstück dort ist insgesamt 24 Hektar groß. Im ersten Schritt wurden jetzt rund fünf Hektar bebaut. Es bietet somit viel Platz für weitere Bauabschnitte.

Die Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer dankten der Stadt Bramsche sowie den beteiligten Bauunternehmen für die vertrauens-volle Zusammenarbeit von der Planungsphase bis zur Fertigstellung: „Gemeinsam haben wir das für die Amazone-Wachstumsstrategie sehr wichtige Projekt des Werksneubaus in Bramsche sehr zügig mit nur zwei Jahren Planungsvorlauf und einem Jahr Bauzeit verwirklichen können.“

Zu den Gästen der Einweihung zählten u.a. der Landrat des Kreises Osnabrück, Dr. Michael Lübbersmann (2. v.r.) sowie Heiner Pahlmann (3. v.l.), Bürgermeister der Stadt Bramsche. Des Weiteren im Bild v.l.n.r.: Dr. Stephan Evers (Geschäftsführer Standort Bramsche), Achim Kuhl (Betriebsleiter Standort Bramsche), Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer (Geschäftsführer Amazone-Gruppe), und René Hüggelmeier (Geschäftsführer Standort Bramsche).

Zu den Gästen der Einweihung zählten u.a. der Landrat des Kreises Osnabrück, Dr. Michael Lübbersmann (2. v.r.) sowie Heiner Pahlmann (3. v.l.), Bürgermeister der Stadt Bramsche. Des Weiteren im Bild v.l.n.r.: Dr. Stephan Evers (Geschäftsführer Standort Bramsche), Achim Kuhl (Betriebsleiter Standort Bramsche), Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer (Geschäftsführer Amazone-Gruppe), und René Hüggelmeier (Geschäftsführer Standort Bramsche). Foto: Amazone-Werke

Die Geschäftsführer stellten den Gästen bei der Einweihung das Werkskonzept vor: „Das neue Werk ist eine Fabrik der kurzen Wege und wurde für eine variantenreiche Großmaschinenproduktion konzipiert.“ Es biete dadurch eine für die Produktion optimale Anordnung der Funktionsbereiche Warenannahme, Lagerhaltung, Montage, Maschinenabnahme mit Prüfstand und Qualitätskontrolle sowie Versand. „Wir sind froh, dass wir damit in Ergänzung zu unseren Werken in Gaste und Leeden die hiesigen Fertigungskapazitäten ausbauen und gleichzeitig eine Gesamtoptimierung der Logistik in den drei Werken realisieren können.“

Christian Dreyer hob hervor, dass mit dem Umzug der UX-Endmontage in den anderen Werken Platz frei werde, der auch in anderen Sparten die Optimierung der Fertigung ermögliche. „Wir nutzen die zusätzlichen Kapazitäten, um die interne Aufgabenverteilung zwischen den einzelnen Standorten und damit letztlich unsere Fertigungs- und Logistikstruktur insgesamt weiter zu optimieren“, so Christian Dreyer.

Amazone schätzt die Perspektiven für seine Maschinen weiterhin positiv ein: „Die weltweit steigende Nachfrage nach unseren Maschinen ist die Chance für weiteres Wachstum. Doch diese Nachfrage müssen wir auch zügig und in höchster Qualität erfüllen können.“ Hierfür seien das neue Werk in Bramsche und die Logistikoptimierung in den Werken in Leeden und am Stammsitz in Gaste entscheidende Schritte, betonten die Geschäftsführer laut Pressemitteilung.

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