Schauspieler zu Gast bei Volker und Nicole Schwakenberg
Mark Keller wird zur Glücksfee

Tecklenburg-Brochterbeck -

Sie sind bekennende Fans des „Bergdoktors“. Volker und Nicole Schwakenberg mögen diese Fernsehserie – einerseits wegen der schönen Landschaft, in der sie spielt, andererseits wegen der Charaktere. Zu denen gehört nicht nur der Bergdoktor alias Hans Sigl, sondern auch sein Kollege aus der Klinik, dargestellt von Mark Keller. Und der besuchte am Donnerstag die Schwakenbergs.

Freitag, 23.11.2018, 21:00 Uhr
Volker (links) und Nicole Schwakenberg freuen sich. Mark Keller trägt sich in ihren Geschäftsräumen an der Dörenther Straße in das Goldene Buch der Stadt ein, das Bürgermeister Stefan Streit (2. von rechts) mitgebracht hat.
Volker (links) und Nicole Schwakenberg freuen sich. Mark Keller trägt sich in ihren Geschäftsräumen an der Dörenther Straße in das Goldene Buch der Stadt ein, das Bürgermeister Stefan Streit (2. von rechts) mitgebracht hat. Foto: Ruth Jacobus

Gedreht wird die Serie im schönen Ellmau am Fuß des Gebirgsmassivs „Wilder Kaiser“. Der Ort in Tirol hat es den beiden Brochterbeckern angetan, dort haben sie bereits das eine oder andere Mal ihren Urlaub verbracht. Und unter anderem im September Mark Keller kennengelernt. Nun kam der bekannte Schauspieler nach Brochterbeck – quasi als Ehrengast der Hausausstellung, zu der das Fachgeschäft Schwakenberg für Uhren, Schmuck und Optik regelmäßig einlädt. Doch zuvor gab es Zeit zum Plaudern.

Mark Keller gehört nicht zu denjenigen, die abheben, weil sie regelmäßig im Fernsehen zu sehen sind. Der 53-Jährige ist auf dem Boden geblieben und erzählt im Gespräch mit dieser Zeitung aus seinem Leben. Wie er – mit zwei linken Händen gesegnet – eine Lehre als Kfz-Mechaniker absolviert und gekündigt hat, sobald er sein Abschlusszeugnis bekommen hatte. Dieser Beruf war nicht sein Ding. Er wollte singen und schauspielern. Zur Bundeswehr eingezogen, wurde er Leadsänger der Bigband. Er trat 1989 bei Rudi Carell auf, sang einen Song von Dean Martin und bekam daraufhin eine Rolle in der Serie „Sterne des Südens“. In zahlreichen Filmen und Serien hat er seitdem mitgewirkt und ist auch dem Gesang treu geblieben. „Nächstes Jahr erscheint eine neue CD“, erzählt Mark Keller, zückt sein I-Phone und spielt einen seiner Songs ab. Der gefällt nicht nur Nicole und Volker Schwakenberg , sondern auch Bürgermeister Stefan Streit. Der nutzt die Gelegenheit, von der Festspielstadt Tecklenburg zu schwärmen und in höchsten Tönen die Freilichtbühne zu loben. „Wir freuen uns über bekannte Künstler in Tecklenburg“, könnte sich Streit durchaus einen Auftritt des prominenten Gastes vorstellen. Der geht im kommenden Jahr auf Tournee.

Doch weg von der Musik und hin zum Schmuck. Hat Mark Keller dazu eine Beziehung? Er grinst und hält seine Hände hoch: Kein Ring, noch nicht einmal eine Uhr. Beides würde ihn nur stören, gibt er zu. Was Volker Schwakenberg allerdings über die Zeitmesser erzählt, fasziniert ihn. Denn der Schauspieler hat Freunde, die Uhren sammeln. Als Wertanlage. Das mache durchaus Sinn, weiß der Fachmann. Chronometer verlieren nicht an Wert. „Bei richtiger Pflege kann eine Uhr durchaus 300 Jahre alt werden – und immer noch funktionieren.“ Das sorgt bei Mark Keller und Stefan Streit für Erstaunen.

Während die beiden mit Volker Schwakenberg noch ein wenig fachsimpeln und irgendwann von den Uhren zum Thema Fußball kommen (Keller ist bekennender Bayern-Fan, das Herz der beiden anderen schlägt für Borussia Mönchengladbach), drängt die Zeit. Schließlich soll die Hausmesse Laggenbecker „Parkhaus im Aatal“ pünktlich eröffnet werden. „220 Besucher haben sich angemeldet“, freut sich Nicole Schwakenberg auf das Event, dass sie und ihr Mann alle zwei Jahre veranstalten.

Speziell für die Messe sind in der Goldschmiede Schwakenberg drei Ringe angefertigt worden, die die Silhouette des Tiroler Gebirgszuges „Wilder Kaiser“ zeigen. Sie wurden während der Messe verlost, wobei Mark Keller als Glücksfee fungierte. 600 Euro kamen zusammen. Das Geld geht an die Interessengemeinschaft Brochterbeck und ist gedacht für das Projekt „Jugend packt an“.

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