Graf-Adolf-Gymnasium Tecklenburg
Aufgaben lösen fördert Miteinander

Tecklenburg -

Wenn das Fairmobil eine Schule besucht, gibt es immer etwas Besonderes. Diesmal hatte das Team interessante Aufgaben für die Siebtklässler des GAG im Angebot.

Donnerstag, 10.01.2019, 19:00 Uhr
Anderen und sich selbst vertrauen – so ließen sich die Aufgaben lösen, die den Siebtklässlern vom Team des Fairmobils gestellt wurden.
Anderen und sich selbst vertrauen – so ließen sich die Aufgaben lösen, die den Siebtklässlern vom Team des Fairmobils gestellt wurden.

Vertrauen und Kooperationsfähigkeit stehen bei den zu lösenden Aufgaben im Mittelpunkt, wenn das „Fairmobil“ kommt. Jetzt war es am Graf-Adolf-Gymnasium zu Gast. Das Projekt „Stark im Miteinander“ richtete sich an die siebte Jahrgangsstufe, heißt es in einem Bericht der Schule. Das pädagogische Projekt des Deutschen Jugendrotkreuz Münster rücke das soziale Miteinander ins Zentrum eines ganzen Schultags.

Zehn Aufgaben hatten Projektleiter und Klassenlehrer ausgewählt – Übungen, die gegenseitiges Vertrauen erhöhen sowie das Erkennen eigener Möglichkeiten und Grenzen. Für GAG-Beratungslehrerin Anja Weitkamp, die das Projekt im Rahmen des Aktivkreises Soziales Lernen nach Tecklenburg geholt hat, können damit „den Zwölfjährigen wertvolle und vielfach verblüffende Erfahrungen vermittelt werden“.

Das Fairmobil macht eine Vielzahl anspruchsvoller Kooperationsaufgaben und Vertrauensübungen möglich, heißt es weiter. Es seien, im Unterschied zum Miteinander im Klassenzimmer, vor allem gesicherte Körperübungen in der Turnhalle, die soziales Handeln und Kooperation erfordern. Beispiele: So muss an einer Station mittels eines Seils an ein Ziel gehangelt oder etwa bei der „Skifahrt zur Schule“ zu mehreren auf drei Ski-ähnlichen Brettern ein Slalomparcours bewältigt werden. Der Satz „Tante Erna kommt zum Kaffee!“ soll emotional variierend verkündet werden, um Gefühle wahrnehmen, unterscheiden und ausdrücken zu können.

Das Prinzip wechselnder Stationen, die jeweils durch Schüler des Pädagogik-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 11 begleitet wurden, fördere auch die Erfahrung, dass es nicht immer die besten Freundinnen und Freunde sein müssen, von denen eine erfolgreiche Zusammenarbeit abhängt.

Am Ende des Vormittags hatten alle Siebtklässler mit bisher vertrauten und eher unvertrauten Partnern kooperiert und neue Dimensionen ihrer Zusammenarbeit erkannt, lautet das Fazit der Schule.

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