Dr. Markus Pieper zu Gast beim Altherrenclub
Europa wird nicht in Frage gestellt

Tecklenburg-Leeden -

40 Clubmitglieder und Gäste aus der Stadt fanden sich jetzt im Stiftshof ein, als dort der Europa-Abgeordnete Dr. Markus Pieper (CDU) zu Gast war. Offensichtlich war das Interesse am Referat „Bericht aus Brüssel“ groß, schreibt der Club in einem Bericht.

Mittwoch, 06.03.2019, 18:00 Uhr
Wilfried Brönstrup, Ulrike Wortmann-Rotthoff, Dr. Markus Pieper und Organisator Albrecht Fischer (von links) erlebten mit den Altherren einen interessanten Nachmittag. Foto: Altherrenclub
Wilfried Brönstrup, Ulrike Wortmann-Rotthoff, Dr. Markus Pieper und Organisator Albrecht Fischer (von links) erlebten mit den Altherren einen interessanten Nachmittag. Foto: Altherrenclub

Nach einer Andacht, gehalten von Pastorin Ulrike Wortmann-Rotthoff , stellte Wilfried Brönstrup den Referenten vor. Pieper ist seit 15 Jahren im Europäischen Parlament. Er ist Mitglied im Verkehrsausschuss, im Industrie- und Energieausschuss und Mittelstandssprecher seiner Fraktion sowie auch Parlamentarischer Geschäftsführer. In seinem Wahlkreis leben 1,6 Millionen Einwohner.

Zur Brexit-Thematik wurde berichtet, dass er Brexit-Beauftragter im Verkehrsausschuss ist und dieses Gremium auf alle Möglichkeiten des Ausgangs vorbereitet sei. Pieper ging zudem auf die bisherigen neueren Errungenschaften für alle Europäer ein und nannte unter anderem europäisches Geld für Ausbildungsstudien, den europäischen Luftkorridor (EU-Recht) und eine einheitliche Bahnfahrkarte. Alle Annehmlichkeiten und heutige Selbstverständlichkeiten würden den Briten beim Ausscheiden aus der EU verloren gehen.

Der drohende Brexit sei eine Existenzfrage für Unternehmen, wobei sich die Autoindustrie bereits weitgehend aus England verabschiedet habe, führte Pieper weiter aus. Der Binnenmarkt müsse offen bleiben und das Schengenabkommen (Außengrenzen) eingehalten werden.

Zur Flüchtlingsfrage sagte der Abgeordnete, dass Schutzbedürftige auch Schutz erhalten müssen, aber Deutschland nicht überfrachtet werden dürfe. Trotz aller Schwierigkeiten würde Europa nicht in Frage gestellt. Deutschland versuche federführend, alle 28 Länder zusammenzuhalten. Oft werde versucht, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden.

Pieper nannte den Deutschen Manfred Weber und den Niederländer Frans Timmermans, Spitzenkandidaten der Konservativen sowie der Sozialdemokraten, gute Europäer und warb dafür, bei der Europawahl am 26. Mai die politische Mitte zu wählen, damit linke und rechte Ränder nicht zu stark würden im Interesse Europas und Deutschlands.

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