Graf-Adolf-Gymnasium
Loopings bauen wie die Profis

Tecklenburg -

Drei Schülerinnen des 7. Jahrgangs haben sich mit einer Miniatur-Achterbahn für das Landesfinale in einem Wettbewerb der Ingenieurkammer qualifiziert. Ihr Modell überzeugte die Jury.

Samstag, 16.03.2019, 11:00 Uhr
Die Fachjury der Ingenieurkammer-Bau NRW (von links): Diplom-Ingenieur Axel Springsfeld, Manfred Hannapel, Diplom-Ingenieur Georg Wiemann und Professor. Diplom-Ingenieur Balthasar Gehlen.
Die Fachjury der Ingenieurkammer-Bau NRW (von links): Diplom-Ingenieur Axel Springsfeld, Manfred Hannapel, Diplom-Ingenieur Georg Wiemann und Professor. Diplom-Ingenieur Balthasar Gehlen. Foto: Pressestelle

Loopings bauen wie die Profis: Drei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 des Graf-Adolf-Gymnasiums haben mit ihrem Miniaturmodell einer Achterbahn die Fachjury der Ingenieurkammer-Bau NRW überzeugt. Damit gehören sie zu den NRW-Finalisten des bundesweiten Wettbewerbs „Achterbahn – Schwungvoll konstruiert“, heißt es in einer Mitteilung der Ingenieurkammer Bau. Wenn sie sich am 7. Mai im Movie Park in Bottrop gegen sechs weitere NRW-Konkurrenten in ihrer Altersklasse durchsetzen können, wartet auf sie im Juni das Bundesfinale in Berlin.

„Eine Achterbahn zu entwickeln, ist eine echte bauliche Herausforderung“, sagt Georg Wiemann, Jurymitglied und Bauingenieur. „Wir haben in diesem Wettbewerb vor allem die Entwurfsqualität der Tragkon­struktion bewertet.“ Aber auch die Originalität der Modelle, die Verarbeitung der Baumaterialien und die handwerkliche Ausführung spielten bei der Entscheidung der Jury eine wichtige Rolle. Die Funktionsfähigkeit testeten die Jury-Mitgleider mit einer Kugel, die nach dem Start ohne erneutes Anschieben vom Start bis zum Ziel der Miniatur-Achterbahn rollen musste.

Die Jugendlichen beschränken sich mit ihren Planungen auf eine Grundfläche von 30 mal 60 Zentimetern und eine Höhe von 40 Zentimetern. Nutzen konnten sie für ihre Bauten einfachste Materialien wie Drähte, Papier, Kunststoff oder Schnur. Beton, Carbon oder Zweikomponenten-Klebstoffe durften sie nicht verwenden.

Mit mehr als 5000 teilnehmenden Schülern bundesweit ist dieser Wettbewerb einer der größten seiner Art, heißt es in der Mitteilung weiter.

Zunächst suchen die Ingenieurkammern aus 15 Bundesländern die besten Ideen aus, in einem zweiten Schritt treten die Landessieger dann mit ihren Entwürfen in einem Bundesentscheid gegeneinander an.

Die Preisverleihung findet am 14. Juni im Deutschen Technikmuseum in Berlin statt. Die Schirmherrschaft hat in Nordrhein-Westfalen das Ministerium für Schule und Bildung übernommen.

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