Neue Baugebiete in Brochterbeck und Ledde
Häuslebauer können sich freuen

Tecklenburg-Brochterbeck/Ledde -

14 Grundstücke sollen in Brochterbeck im Baugebiet „Dörenther Straße III“ neu entstehen. Vier sind in Ledde geplant. Der Bauausschuss gab für die Aufstellung der Bebauungspläne grünes Licht.

Montag, 08.04.2019, 21:00 Uhr
Das Baugebiet an der Dörenther Straße soll erweitert werden. 14 neue Bauplätze sind dort geplant (großes Bild) An der Sandstraße haben derweil die Erschließungsarbeiten begonnen.
Das Baugebiet an der Dörenther Straße soll erweitert werden. 14 neue Bauplätze sind dort geplant (großes Bild) An der Sandstraße haben derweil die Erschließungsarbeiten begonnen. Foto: Ruth Jacobus

Brochterbeck wird immer größer. 28 Grundstücke entstehen derzeit im Baugebiet an der Sandstraße/Dörenther Straße direkt am Kreisverkehr. Nun soll der dritte Abschnitt des Baugebietes „Dörenther Straße III“ realisiert werden. Der Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen.

Dieser Bauabschnitt sei bereits angedacht worden, als der zweite vor rund sieben Jahren in Planung war, erinnerte Stadtplaner Stefan Lehmann vom Ingenieurbüro Tovar aus Osnabrück. „Jetzt geht es in die finale Runde.“

Die Tecklenburger Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (TGE) hat bereits im vergangenen Jahr einen Teil des Grund und Bodens erworben, der Rest gehört der evangelischen Kirchengemeinde Tecklenburg. Die TGE wird sieben Baugrundstücke verkaufen. Die Kirchengemeinde wird ihre sieben Grundstücke im Erbbaurecht vermarkten.

Da der Flächennutzungsplan geändert werden muss, ist die Zustimmung der Bezirksregierung notwendig. Das Areal befindet sich im Außenbereich. Der Paragraf 13b des Baugesetzbuches erlaubt es bis Ende 2019, ein beschleunigtes Verfahren durchzuführen, um Wohnbauflächen auszuweisen.

Das gilt auch für den Bebauungsplan „Am Schürdiek“ in Ledde. Dort werden auf einer Fläche westlich der Sundernstraße vier Baugrundstücke geplant. Es sei ein privates Vorhaben, erläuterte Bernd Pieper, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen.

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