Spendenaktion des Gymnasiums für ein Kinderheim
Marc Heider hilft gerne mit

Tecklenburg -

Autogramme schreiben, Selfies machen – am Graf-Adolf-Gymnasium hatte es sich in der Pause schnell herumgesprochen, dass der Kapitän des VfL Osnabrück, Marc Heider, zu Gast war. Die Wünsche seiner jungen Fans erfüllte er gern. Der Grund seines Kommens war aber ein anderer. Heider unterstützt die Spendenaktion für das rumänische Kinderheim „Stern der Hoffnung“.

Dienstag, 21.05.2019, 20:00 Uhr
VfL-Kapitän Marc Heider (3. von rechts) unterstützt die Spendenaktion, die seine Schwester Nadine von der Haar (2. von rechts) gemeinsam mit den Schülern und Schulleiterin Evelyn Futterknecht (rechts) durchgeführt hat.
VfL-Kapitän Marc Heider (3. von rechts) unterstützt die Spendenaktion, die seine Schwester Nadine von der Haar (2. von rechts) gemeinsam mit den Schülern und Schulleiterin Evelyn Futterknecht (rechts) durchgeführt hat. Foto: Ruth Jacobus

Autogramme schreiben, Selfies machen – am Graf-Adolf-Gymnasium hatte es sich in der Pause schnell herumgesprochen, dass der Kapitän des VfL Osnabrück , Marc Heider , zu Gast war. Die Wünsche seiner jungen Fans erfüllte er gern.

Der Grund seines Kommens war aber ein anderer. Heider unterstützt die Spendenaktion für das rumänische Kinderheim „Stern der Hoffnung“. Organisiert wurde sie von der GAG-Lehrerin Nadine von der Haar und Schülern. Die Pädagogin ist die Schwester des Fußballers und gibt gerne zu, dass sie dessen Prominenz für die Aktion nutzen wollte.

Kleidung, Handtücher, aber auch Hygieneartikel kamen für den guten Zweck zusammen. Auch Marc Heider hat zu Hause Sachen zusammengepackt für die Aktion. Und zwar sehr gerne, wie er betont.

Nadine von der Haar ist am GAG als für soziale Projekte zuständige Kollegin Nachfolgerin von der inzwischen pensionierten Margarethe Schäfer. Diese hatte die Hilfen für das rumänische Kinderheim noch initiiert. Im „Stern der Hoffnung“ in der Stadt Alba Iulia leben über 20 Jungen und Mädchen zwischen zwei und 18 Jahren. Gegründet wurde es von Sybille Hüttemann und wird von der katholischen Kirchengemeinde Arnsberg und anderen kirchlichen Institutionen gefördert.

Dadurch kennt auch Schulleiterin Evelyn Futterknecht die Hilfen für das Heim. Arnsberg ist ihre Heimatstadt. Der Staat zahle lediglich sechs Euro pro Monat und Kind, berichtete sie. Futterknecht und ihre Kollegin von der Haar sind zudem begeistert, wie positiv die Spendenaktion von der Schülervertretung aufgenommen worden sei. „Es ist ein Selbstläufer geworden.“ Es habe Elternbriefe, Plakate und Informationen in den Klassen gegeben.

„Wenn es einem gut geht, hat man den Auftrag zu helfen“, findet die Schulleiterin. Da stimmt ihr Marc Heider zu. „Das ist eine wunderbare Geschichte“, beurteilt er die Aktion positiv. Als ihm seine Schwester davon berichtet habe, sei er sofort bereit gewesen, das zu unterstützen.

Zum Thema

Geldspenden für das Kinderheim werden entgegengenommen bei der Rumänienhilfe Darmstadt-Arheilgen, Volksbank Darmstadt, IBAN DE 90508900000131753004, Kinderheim „Stern der Hoffnung“.

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