Geocaching auf sechs Teutoschleifchen im Tecklenburger Land
Mit Kindern auf Schatzsuche gehen

Tecklenburg -

Was kann für Kinder spannender sein als eine Schatzsuche im Wald? Allein schon der Begriff bringt Kinderaugen zum leuchten. Wenn sie dazu auch noch ein Handy einsetzen dürfen, sind sie erst recht begeistert. Ab sofort dürfte es kein Problem mehr sein, den Nachwuchs zum Mitkommen zu bewegen, wenn die Eltern einen Gang über eine der Teutoschleifchen unternehmen wollen. „Geocaching“ heißt das Zauberwort.

Freitag, 24.05.2019, 20:00 Uhr
Besonders Familien mit Kindern haben Alexia Finkeldei (links) und Berit Graw im Blick. Für sie wurde das Geocaching auf den Teutoschleifchen ermöglicht. Schatzkarten mit Hinweisen und Fotos (kleines Bild) sind hilfreiche Begleiter.
Besonders Familien mit Kindern haben Alexia Finkeldei (links) und Berit Graw im Blick. Für sie wurde das Geocaching auf den Teutoschleifchen ermöglicht. Schatzkarten mit Hinweisen und Fotos (kleines Bild) sind hilfreiche Begleiter. Foto: Ruth Jacobus

Alexia Finkeldei ist bei einem Urlaub im Ötztal auf eine Variante dieser modernen Schatzsuche aufmerksam geworden, die einem Bilderrätsel glich. Die Geschäftsführerin des Tecklenburger Land Tourismus hat te schnell die Idee, das für die Teutoschleifchen umzusetzen. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Berit Graw machte sie sich an die Arbeit. Für die Schleifchen „Ladbergerner Pättken“, „Steinbecker Runde“, „Schachselwiesen“, „Brochterbecker Landpartie“, „Canyon-Tour“ und „Köllbachtal“ gibt es nun Schatzkarten, erhältlich in den Tourist-Informationen. Damit können sich Familien auf den Weg machen und die Stationen aufspüren, an den die Schätze versteckt sind.

Das funktioniert auch ohne GPS-Gerät oder Smartphone, denn auf den Karten gibt es nicht nur die Koordinaten, sondern auch eine Streckenbeschreibung sowie Hinweise und Bilder zu den Verstecken. Dort befindet sich dann zum Beispiel unter einer Wurzel eine Box, in der als „Schatz“ eine Zahl oder ein Buchstabe zu sehen sind. Hat man alle Verstecke (Caches) gefunden, ergibt sich ein Lösungswort, das auf die Karte eingetragen wird. Damit kann man dann zur Tourist-Information gehen und sich als Lohn in einer Schatzkiste etwas aussuchen.

Die Boxen müssen auf jeden Fall wieder in das Versteck gelegt werden – für die nächste Familie, die auf Schatzsuche ist. Das wird regelmäßig kontrolliert. Auf den Strecken „Landpartie“ und „Canyon-Tour“ übernimmt das der Geocacher Andreas Volkert aus Mesum. Für die anderen Strecken werden noch Paten gesucht.

Mit dem Geocaching wolle man die Teutoschleifchen zu Familientouren ausbauen, nennt Alexia Finkeldei einen Grund für das neue Angebot. Deswegen sei es auch bewusst einfach gehalten, fügt Berit Graw hinzu. Zum Beispiel muss man die Wege nicht verlassen, um die versteckte Box zu finden.

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