Partnerstadt Chalonnes-sur-Loire
Ehrung für Margarete Schäfer

Tecklenburg -

Margarete Schäfer und Björn Hollenberg sind nun auf Lebenszeit Mitglied der Bruderschaften, die sich der Aufrechterhaltung des Kulturerbes im Anjou widmen. Dazu wurden sie im Rahmen des Weinfestes in Tecklenburgs Partnerstadt Chalonnes ernannt.

Montag, 27.05.2019, 06:31 Uhr aktualisiert: 27.05.2019, 06:40 Uhr
Zu den Gästen des Weinfestes zählten Abordnungen aus den drei Partnerstädten von Chalonnes. Aus Tecklenburg sind Walter Melcher (rechts) und Margarete Schäfer (3. von rechts)) dorthin gereist.
Zu den Gästen des Weinfestes zählten Abordnungen aus den drei Partnerstädten von Chalonnes. Aus Tecklenburg sind Walter Melcher (rechts) und Margarete Schäfer (3. von rechts)) dorthin gereist.

Das dortige Partnerschaftskomitee hatte eine Delegation zum 60. Weinfest eingeladen. Als offizielle Abordnung sind Walter Melcher, Vorsitzender des Tecklenburger Komitees, seine Frau Elisabeth und Margarete Schäfer nach Frankreich gereist. Es wurde ein internationales Treffen, denn es waren auch Gruppen aus Ballinasloe in Irland und aus Sanniki in Polen vor Ort – beides Partnerstädte von Chalonnes.

Die erste Überraschung war eine informative und mit viel Liebe zum Detail zusammengestellte Ausstellung über die Partnerschaften. Die Besucher erfreuten sich im Rathaus an Erinnerungsstücken aus den drei Städten und allen Phasen der Partnerschaften: Fotos, private Erinnerungsalben, Geschenke und Dokumente die beweisen, welch hohen Stellenwert die Städtepartnerschaft in Chalonnes hat.

Die Teilnahme am offiziellen Programm des Weinfestes umfasste den Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Philippe Ménard und Lokalpolitiker sowie die Ehrungen verdienter Bürger durch die sogenannten Confrèries, die Bruderschaften. Deren beeindruckender Auftritt in traditionellen mittelalterlich anmutenden Gewändern war für die Gäste nicht nur eine optische Überraschung. Es wurden nach entsprechender Laudatio verdiente Vertreter aus den Partnerstädten ausgezeichnet und auf Lebenszeit in den renommierten Bund aufgenommen.

Neben der Weinverkostung bei den Winzern, die ihre Stände längs der Loire aufgebaut hatten, genossen die drei Delegationen gemeinsam den überwältigenden Anblick der die Loire heraufziehenden historischen Schiffe, ein Feuerwerk, ein Pantomime-Spiel zur Geschichte des Weinbaus und als Höhepunkt eine Fahrt mit einem vor Kurzem fertiggestellten großen hölzernen Loire-Schiff. Das Festprogramm endete mit einem vom Komitee ausgerichteten Festmahl.

Immer wieder beeindruckend seien in Chalonnes die überwältigende Gastfreundschaft, das gute Essen und die Fürsorge, mit der die Gäste umsorgt würden, betont Margarete Schäfer rückblickend. „Aus dem Städtepartnerschaftsprogramm, das Fremde zusammenbringen sollte, sind längst innige Freundschaften erwachsen, die über Jahrzehnte intakt bleiben und bereichern“, schwärmt sie. „Für die Chalonner scheint Gastlichkeit eine Selbstverständlichkeit zu sein.“

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