Bocketaler geben Jubiläumskonzert in ausverkaufter Gempthalle
Musikalische Reise durch die Zeit

Tecklenburg/Lengerich -

40 Jahre Bocketaler. 40 Jahre Vereinsgeschichte. 40 Jahre wöchentliche Proben und zahlreiche Auftritte zu Schützenfesten, Konzerten und örtlichen Veranstaltungen. Eben 40 Jahre Musik. Und die wird bei dem Blasorchester „Die Bocketaler“ ganz groß geschrieben. Dies und vieles mehr und vor allen Dingen klasse musikalische Darbietungen wurden den zahlreichen Zuhörern am Samstagabend in der ausverkauften Gempthalle in Lengerich präsentiert.

Sonntag, 02.06.2019, 17:02 Uhr
Mitreißend: Bei ihrem Jubiläumskonzert ernteten die Bocketaler Blasmusiker immer wieder begeisterten Applaus in der ausverkauften Gempthalle. Das Orchester entführte das Publikum mit konzertanter Marschmusik und rockigen Melodien auf eine Reise durch die Zeit.Wurden für ihren Einsatz bei den Bocketalern geehrt: Marie Fraune (Vorsitzende), Heinz Stallmeier, Stephan Rottmann, Renate Scheil, Beate Heeke, Reinhard Stallmeier, Gerhard Voß, Karl Sackarndt, Andreas Bohle, Christopher Voß (zweiter Vorsitzender). Es fehlen Christoph Freude und Klaus Markfort (von links).
Mitreißend: Bei ihrem Jubiläumskonzert ernteten die Bocketaler Blasmusiker immer wieder begeisterten Applaus in der ausverkauften Gempthalle. Das Orchester entführte das Publikum mit konzertanter Marschmusik und rockigen Melodien auf eine Reise durch die Zeit.Wurden für ihren Einsatz bei den Bocketalern geehrt: Marie Fraune (Vorsitzende), Heinz Stallmeier, Stephan Rottmann, Renate Scheil, Beate Heeke, Reinhard Stallmeier, Gerhard Voß, Karl Sackarndt, Andreas Bohle, Christopher Voß (zweiter Vorsitzender). Es fehlen Christoph Freude und Klaus Markfort (von links). Foto: Alfons Voß

„Die Bocketaler“ geben Jubiläumskonzert

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  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
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  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
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  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß
  • Blasorchester spielt vor ausverkaufter Gempthalle Foto: Alfons Voß

Die Vorsitzende Marie Fraune begrüßte alle Gäste und Musiker, besonders aber Dirigent Niko Förster , unter dessen musikalischer Leitung ein unterhaltsamer Musikabend dargeboten wurde. In ihrer weiteren Moderation erläuterte sie nicht nur Wissenswertes zu den Musikstücken, sondern gab auch Einblick in das Leben der Bocketaler und der 40-jährigen Vereinsgeschichte.

Vor allen Dingen aber gab es Musik. Man hatte sich mit dem Repertoire große Mühe gegeben und zeigte das ganze Können mit dem Eingangsmarsch „Hoch Heidecksburg“ von Rudolf Herzer. Mit „Dankeschön Bert Kaempfert“ ging es musikalisch weiter, bevor die Zuhörer auf einen persischen Markt entführt wurden – oder ist es eine Probe der Bocketaler gewesen, wie es bei der Moderation vorgeschlagen wurde.

Verschiedene Fernsehmelodien zum Thema TV-Kultabend (Lindenstraße, Herzblatt, Schwarzwaldklinik, Eurovisionsmelodie, Wetten, dass...?, Das Traumschiff, Das aktuelle Sportstudio, Derrick und Tagesschau) sowie das Concerto d’Amore waren ohne Zweifel Höhepunkte der Veranstaltung.

Weiter ging es mit dem Vororchester und dem „Brandenburg Gate Marsch“, einen Marsch, der extra für junge Orchester geschrieben wurde und der für die konzertante Marschmusik steht.

Die Musiker sind noch nicht so lange dabei und müssen sich zunächst an das Zusammenspiel mit einem Orchester gewöhnen, wie Marie Fraune informierte. Nach der Pause eröffneten sie den zweiten Teil mit Melodien aus Harry Potter mit dem Zauberer Dumbledore am Zauberstab alias Niko Förster und dem „Boulevard of Broken Dreams“, das zeigte, wie auch ein Blasorchester Punkmusik spielen kann. Ein riesiger Applaus belohnte das Vororchester.

Begeistert waren die Konzertbesucher auch vom The Lion King. Mit zusätzlicher Musik, die nicht in die Filmversion gehört, umfasst Jay Bocooks wunderbare Zusammenstellung die schönsten Titel des von Elton John komponierten Musicals. Es folgte die schmissige Polka „von Freund zu Freund“ von Martin Scharnagl. In Oregon entführte Jacob de Haan auf eine abenteuerliche Zugfahrt durch die faszinierende Landschaft einer der nordwestlichen Staaten Amerikas mit Variationen in Western- und Rockrhythmen und melodiösen Passagen. Dies sind nur einige der Elemente, die diese musikalische Reise so spannend und abwechslungsreich gestalteten. Bei der 80er-Kult-Tour wurden alle aufgefordert, mitzusingen und zu klatschen.

Aber nicht nur das Orchester ist 40 Jahre alt, auch zehn aktive Musiker sind von Anfang an dabei. Sie wurden jetzt dafür geehrt. Ein Dank für ihren Einsatz im Orchester und auch in der Vereinsarbeit ging an Beate Heeke, Renate Scheil, Andreas Bohle, Christoph Freude, Klaus Markfort, Stephan Rottmann, Karl Sackarndt, Heinz Stallmeier, Reinhard Stallmeier und Gerhard Voß.

Marie Fraune: „Das letzte Stück ist ganz unserem Dirigenten gewidmet, Niko liebt und lebt den Jazz und Swing – wir sind noch nicht alle ganz überzeugt, aber stets bemüht.“ Aber die Mühe hat sich gelohnt und das Publikum war mehr als begeistert. Mit dem Vororchester auf der Bühne wurde es zwar eng mit weit über 50 Musikern, aber dennoch ein musikalischer Genuss.

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