Bundesweiter Schülerwettbewerb der Ingenieurkammer
Erfolg für die GAG-Mädels

Tecklenburg -

Die besten Nachwuchs-Ingenieure kommen aus dem Saarland und aus Baden-Württemberg. Aber auch Tecklenburg kann punkten. Beim bundesweiten Schülerwettbewerb „Junior.ING“ landeten Ajándék Biró, Emily Mikolai und Mia Mählmann vom Graf-Adolf-Gymnasium (GAG) mit ihrer selbst konstruierten Achterbahn auf dem fünften Platz in ihrer Altersklasse (bis zur 8. Klasse). In Berlin nahmen sie die Auszeichnung entgegen.

Montag, 17.06.2019, 21:00 Uhr
Ajándék Biró, Emily Mikolai und Mia Mählmann freuen sich. In Berlin haben die Tecklenburger Schülerinnen mit ihrer Achterbahn den fünften Platz erreicht.
Ajándék Biró, Emily Mikolai und Mia Mählmann freuen sich. In Berlin haben die Tecklenburger Schülerinnen mit ihrer Achterbahn den fünften Platz erreicht. Foto: Christian Vagt

Das Wettbewerbsthema lautete: „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“. Deutschlandweit waren Mädchen und Jungen aufgerufen, eine Kugelbahn nach ingenieurtechnischen Kriterien zu planen und zu bauen. Insgesamt beteiligten sich fast 4600 Schülerinnen und Schüler. Sie investierten rund 40 000 Arbeitsstunden. Durchschnittlich stecken in jeder Achterbahn etwa 23 Stunden Bauzeit – so viel wie nie zuvor, heißt es in einem Bericht der Bundes-Ingenieurkammer. Der Anteil der Schülerinnen am Wettbewerb „Junior. ING “ ist erneut angestiegen. Er lag bei 38,3 Prozent.

Christine Hammann vom Bundesministerium des Innern , für Bau und Heimat (BMI) würdigte die Bedeutung des Nachwuchspreises: „Der Schülerwettbewerb „Junior.ING“ gibt der jungen Generation die Möglichkeit zu zeigen, was in ihr steckt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie kreativ und engagiert die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen ausgearbeitet haben. Das BMI unterstützt den Schülerwettbewerb ‚Junior.ING‘ sehr gern, denn es ist ein tolles Projekt zur Berufsorientierung und somit zur Förderung des Ingenieurnachwuchses in Deutschland.“

„Die Aufgabenstellung war dieses Mal eine besondere Herausforderung, die die Teams hervorragend gemeistert haben“, lobte Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundes-Ingenieurkammer. „Wenn ich mir die Ergebnisse anschaue, freue ich mich auf die zukünftigen Ingenieurgenerationen. Ich hoffe, dass wir mit diesem Wettbewerb wieder viele Schü-lerinnen und Schüler für unseren faszinierenden Beruf begeistern konnten“, so Kluge.

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