E-Ladesäule offiziell freigeschaltet
Ökostrom fürs Fahren

Tecklenburg -

Offiziell eingeweiht wurde jetzt die erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Tecklenburg. Ab sofort können E-Autofahrer auf dem Altstadt-Parkplatz mit klimafreundlichem Strom auftanken.

Donnerstag, 27.06.2019, 06:23 Uhr aktualisiert: 27.06.2019, 06:30 Uhr
Auf dem Altstadtparkplatz nehmen Knut-Ingo Sieburg, Gebietsentwickler der Stadt Tecklenburg, Bürgermeister Stefan Streit (links) und Stefan Otto (rechts) die E-Ladesäule offiziell in Betrieb.
Auf dem Altstadtparkplatz nehmen Knut-Ingo Sieburg, Gebietsentwickler der Stadt Tecklenburg, Bürgermeister Stefan Streit (links) und Stefan Otto (rechts) die E-Ladesäule offiziell in Betrieb. Foto: Stadtwerke Lengerich

„Die öffentliche Lademöglichkeit ist ein wichtiges Angebot für unser erklärtes Ziel, den Einsatz von Elektromobilität in Tecklenburg und seinen Ortsteilen zu fördern“, freute sich Bürgermeister Stefan Streit . An der neuen Ladesäule kommt laut Pressemitteilung zu 100 Prozent regenerativ erzeugter Ökostrom zum Einsatz. Parkgebühren werden während des Tankvorgangs nicht erhoben.

Einmal Volltanken dauert an öffentlichen Ladestationen meist zwei bis vier Stunden – passend auch für Anreisende von auswärts, die für einen Besuch der Freilichtbühne zu Gast sind. „Die von uns installierten öffentlichen E-Ladesäulen sind ein starkes Signal für umweltbewusste Mobilität in unserem Versorgungsgebiet“, meint Stefan Otto, verantwortlicher Projektleiter der Stadtwerke Lengerich (SWL).

Mit einem Anteil von rund 50 Prozent sei der Verkehrssektor erwiesenermaßen der Hauptenergieverbraucher und zugleich Hauptverursacher von CO-Emissionen in der Burgstadt samt Ortsteilen. Im Stadtgebiet gibt es nach Angaben der SWL 9900 zugelassene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Den Löwenanteil am Energiebedarf für Mobilität hat der Individualverkehr. Rund 60 Prozent der täglichen Wege fallen für die Erledigung privater Zwecke an.

„Die Tecklenburger Bürger fahren im Schnitt Strecken von 55 Kilometern. Die Reichweite der E-Auto-Akkus ist ausreichend für 90 Prozent aller gefahrenen Strecken“, wird Klimaschutzmanager Marco Wesseling zitiert. „Wenn es um Umwelt- und Klimaschutz geht, sind wir alle gefordert, in unserem täglichen Verhalten klimaschonend zu handeln“, meint Wesseling. Bürgermeister Streit weist auf eine weitere Klimaschutz-Maßnahme der Stadt hin – die anstehende Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung.

Ob die Ladestation frei ist, kann im Internet (www.ladenetz.de) eingesehen werden. Bei den SWL gibt es die Ladekarte, die das Tanken an der neuen Ladesäule ermöglicht. Alternativ ist die Nutzung per Web-App mit dem eigenen Smartphone möglich. Über Kosten, Tarife und das bundesweite Netz an Kooperations-Ladestationen informieren das SWL-Kundencenter oder die E-Mobilitätsseite des Energieversorgers (www.swl-emobil.de).

Voraussetzung für die Nutzung ist ein Smartphone oder eine Ladekarte der SWL beziehungsweise aus dem Ladenetz-Verbund. Die Säule verfügt über zwei Steckdosen vom Typ 2 (Mennekes-Standardanschluss).

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