Fördervereine der Teutoburger-Wald-Schule werben um Mitglieder
Einsatz zum Wohl der Kinder

Tecklenburg -

Das vierblättrige Kleeblatt ist ihr Erkennungszeichen. Jedes Blatt steht für einen Ortsteil – und zusammen bilden sie die Pflanze, die gehegt und gepflegt werden muss: die Teutoburger-Wald-Schule. Vier Standorte gibt es und vier Fördervereine – und die rühren jetzt kräftig die Werbetrommel. Sie wollen neue Eltern mit ins Boot holen, suchen weitere aktive Unterstützung.

Montag, 01.07.2019, 22:00 Uhr
Die Vertreter der vier Fördervereine aus Brochterbeck, Ledde, Leeden und Tecklenburg werben um neue Mitglieder, die sich zum Wohle der Kinder miteinbringen wollen.
Die Vertreter der vier Fördervereine aus Brochterbeck, Ledde, Leeden und Tecklenburg werben um neue Mitglieder, die sich zum Wohle der Kinder miteinbringen wollen.

Das vierblättrige Kleeblatt ist ihr Erkennungszeichen. Jedes Blatt steht für einen Ortsteil – und zusammen bilden sie die Pflanze, die gehegt und gepflegt werden muss: die Teutoburger-Wald-Schule. Vier Standorte gibt es und vier Fördervereine – und die rühren jetzt kräftig die Werbetrommel. Sie wollen neue Eltern mit ins Boot holen, suchen weitere aktive Unterstützung. Unterstützt werden sie dabei von der kommissarischen Schulleiterin Barbara Wömmel .

„Die Fördervereine sind das Herzstück der Schule,“ betont sie die Wichtigkeit. Denn immer, wenn der reguläre Etat nicht ausreicht für Anschaffungen, wenn besondere Projekte durchgeführt werden sollen, sind die Vereine in Brochterbeck und Ledde, Leeden und Tecklenburg zur Stelle – nicht mehr länger alleine, sondern immer öfter gemeinsam. Ohne sie, hält Barbara Wömmel fest, sei die Schule nicht so funktionstüchtig, würde Vieles nicht laufen.

„Die Vereine sind weiterhin eigenständig, haben sich aber wegen der Effektivität für gemeinsame Projekte zusammengetan“, erläutert Olaf Kerssen , Vorsitzender in Brochterbeck. Und: Eigentlich sollten alle Eltern Mitglieder im Förderverein sein, weil auch alle Kinder ohne Ausnahme von dessen Arbeit profitieren. Da steht der Solidaritätsgedanke im Vordergrund.

Ein Beispiel: Für jeden Standort gibt es Schulplaner, die mit jeweils zwei Euro bezuschusst werden – für jedes Kind. Am Tag vor den Herbstferien wird wieder eine Sternwanderung veranstaltet. Für Tecklenburg und Ledde wird ein gemeinsames Zirkusprojekt geplant und in Leeden ein Soccerfeld. Bücher mit alter Schreibweise werden aussortiert und neue angeschafft. Da werde deutlich mehr Geld ausgegeben, als an Mitgliedsbeiträgen (zwölf Euro) zusammenkommen, verdeutlicht Kerssen.

Bei all den großen und kleinen Vorhaben wünschen sich die Vorstandsmitglieder der Fördervereine mehr Unterstützung von den Eltern. Wenn man die Arbeit verteilen könne, werde es einfacher und man könne auch mehr erreichen, sind sie sich einig. Wobei es nicht nur die Arbeit ist. „Wir haben viel Spaß und verstehen uns gut“, sagen unisono Carolin Müller-Muthreich (Ledde) und Christiane Kortlüke (Leeden). Letztere hat ihre Kinder bereits auf weiterführenden Schulen, doch sie engagiert sich trotzdem weiter für die Grundschule im Ort. Jahrelange Erfahrungen seien ebenso wertvoll wie neues Engagement, findet sie.

„Vier Schulstandorte sind absoluter Luxus“, weiß Barbara Wömmel, die sich über die effektive Zusammenarbeit der Fördervereine freut. Denn dadurch wird ihr beziehungsweise der Teutoburger-Wald-Schule so manches Mal der Rücken frei gehalten – zum Wohle der Kinder.

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