Haus Hülshoff lädt am 8. September ein
Seifengeister und Postkutscher

Tecklenburg -

Landwirtschaft, Mensch und Kultur stehen im Mittelpunkt auf Haus Hülshoff. Aufwendig saniert, präsentierte sich das alte Gut im vergangen Jahr beim „Tag des offenen Denkmals“ und lockte rund 700 interessierte Besucher an. Sie sahen sich um und informierten sich, wie mit dem Konzept „LaMuK“ Leben in und um das historische Gebäude gebracht worden ist.

Donnerstag, 22.08.2019, 21:00 Uhr
Auf dem großen Gelände von Haus Hülshoff können es sich die Besucher am 8. September gemütlich machen. Für sie gibt es aber auch viel zu sehen und zu hören.
Auf dem großen Gelände von Haus Hülshoff können es sich die Besucher am 8. September gemütlich machen. Für sie gibt es aber auch viel zu sehen und zu hören. Foto: Günter Benning

Wie sich Landwirtschaft, Mensch und Kultur entwickelt haben, davon können sich Besucher am 8. September ein Bild machen. Dann steht erneut der Tag des offenen Denkmals an. „Das Programm ist mit viel Einsatz und Engagement aller Beteiligten zustande gekommen und wir freuen uns schon auf diesen besonderen Tag“, versichert Hans-Jörg Siepert im Namen aller, die auf dem Gutshofs leben und arbeiten. Er hat dort sein Postkutschen-Museum eingerichtet und bietet Kutschfahrten an.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es spannende Blicke hinter die Türen des Gutshofes „Haus Hülshoff“. Vieles, was sonst nicht öffentlich zugänglich ist, wird dann für Interessierte zu sehen und zu entdecken sein. Um 11, 12, 14 und 16 Uhr werden Führungen durch die denkmalgeschützten Räume des Gutshofes angeboten, in denen bis 1896 der Landrat residierte.

Um 13 und um 15 Uhr tritt die Musiker-Gruppe „Rootbirds“ auf und wird die Zuhörer mit Jazz-Musik aus den goldenen 1920-er Jahren erfreuen.

Im Innenhof werden die dort beheimateten Kutschen-Raritäten ausgestellt, und um 11 und um 12.15 Uhr startet die Postkutsche aus dem Jahr 1894, wie an jedem Sonntag zu ihren Rundfahrten. In der Kutschen-Halle wird eine Modelleisenbahn in großer Spurweite „0“ zu sehen sein, die „Brochterburg“ heißt und sich an dem Vorbild der TWE-Strecke orientiert.

Zum Thema „Lebendige Geschichte“ gibt es in der Kutschen-Halle eine Ausstellung von Kleidung und Kostümen aus der Zeit des „Wilden Westens“ Nordamerikas zu sehen: Kleidung der Prärie- und Plains-Indianer bis hin zu den Uniformen der US-Kavallerie um 1860 bis 1880.

Im Innenhof werden historische Baustoffe ausgestellt und um 16 Uhr kommen „Seifengeister“ mit einer Vorstellung riesiger Seifenblasen zum Staunen und Mitmachen für Groß und Klein.

Zusätzlich haben der „Repair & Refill-Shop“ und die Brotbackstube mit frischem Brot aus dem holzbefeuerten Steinbackofen ihre Türen geöffnet und gewähren einen Blick hinter die Kulissen. Die auf dem Gutshof untergebrachte Förderklasse „Anschub“ der „Janusz-Korczak-Schule“ aus Ibbenbüren sorgt mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Besucher und bietet ein buntes Kinder-Programm. Die Hofgemeinschaft veranstaltet einen Scheunenflohmarkt, dessen Erlös an die Schulklasse gehen soll.

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