Erster Spatenstich für CjD-Kindertagesstätte in Brochterbeck
Es geht los mit dem Neubau

Tecklenburg-Brochterbeck -

Die Kinder waren begeistert. Auf großen Sandhügeln kletterten sie herum, während sich auf dem Grundstück an der Kolpingstraße so nach und nach die offiziellen Gäste einfanden. Doch die Hügel werden bald verschwinden und der neuen Kindertagesstätte Platz machen. Am Donnerstag war der erste Spatenstich.

Samstag, 31.08.2019, 10:00 Uhr
Der dreigiebelige Bau passt sich städtebaulich behutsam in die angrenzende Wohnbebauung ein.
Der dreigiebelige Bau passt sich städtebaulich behutsam in die angrenzende Wohnbebauung ein. Foto: Feldhaus Architekten

Im kommenden Jahr werden die Kinder umziehen, die bislang noch im Provisorium, im ehemaligen katholischen Pfarrheim, untergebracht sind. Träger ist das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) mit Sitz in Versmold. Der pädagogische Leiter Klaus-Peter Brell begrüßte die Gäste. Es habe zwar etwas länger gedauert mit dem Baubeginn, aber nachdem viel geplant worden sei, könne man nun endlich loslegen. Brell begrüßte unter anderem die Leiterin der Kindertagesstätte, Cristina Büchter, Claudia Lüke vom Kreisjugendamt sowie Anja und Stefan Dickhut von der „Stand 1 Immo GmbH“ aus Hörstel als Investor und Bauherr. „Die Partner stimmen, die Lage stimmt, der Sinn der Investition stimmt“, begründete Stefan Dickhut das Engagement.

Bürgermeister Stefan Streit zeigte sich hocherfreut, dass nun der erste Spatenstich getan werden konnte. Als er vor zehn Jahren sein Amt angetreten habe, seien alle Prognosen hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung in Tecklenburg düster gewesen, erzählte er. Dunkle Wolken hätten am Himmel gehangen. „Heute scheint die Sonne, die Wolken haben sich verzogen“, malte er das Bild weiter. Zwei neue Kindergärten, einer in Tecklenburg, einer in Brochterbeck, ein Neubau in Leeden folgt – der Nachwuchs ist da. „Wir haben es gemeinsam geschafft. Das ist eine tolle Entwicklung für Brochterbeck“, so der Bürgermeister, der ausdrücklich Familie Liede dafür dankte, dass sie das Grundstück für den Neubau zur Verfügung gestellt habe.

Die Pläne für die neue Kindertagesstätte stammen vom Architekturbüro Feldhaus aus Riesenbeck. Der Baukörper füge sich durch seine dreigiebelige Gliederung behutsam in die unmittelbar angrenzende Wohnbebauung ein, erläuterte Simon Feldhaus im Gespräch mit dieser Zeitung.

Die Fassade des Neubaus wird in einem ortstypischen roten Klinker ausgeführt, der darüber hinaus mit Liebe zum Detail wie aus einem Guss erscheint. Akzentuiert werden vereinzelte Fassadenelemente durch eine Betonteil-Einfassung.

Die Gruppen- sowie alle Innenräume werden durch großzügige Öffnungselemente sehr gut belichtet, sodass auch die Flurbereiche hell erscheinen und der Funktion eines spielerischen Aufenthaltsraumes gerecht werden können. Draußen finden die Kinder künftig einen naturhaft gestalteten Spielbereich.

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