Stadt bietet künftig neuen Service an
Handy-App oder Park-Ticket?

Tecklenburg -

Glück gehabt – ein Parkplatz ist noch frei. Der Wagen ist abgestellt, nun noch schnell ein Ticket am Automaten ziehen, aber: kein Kleingeld mehr im Geldbeutel. Das kann in Tecklenburg teuer werden, wenn kein Parkzettel im Auto liegt. Künftig ist das kein Problem mehr: In der Stadt wird das „Handyparken“ eingeführt.

Mittwoch, 04.09.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 17:13 Uhr
Das Smartphone zücken und über die App bezahlen, das ist künftig genauso möglich wie das Ziehen eines Tickets.
Das Smartphone zücken und über die App bezahlen, das ist künftig genauso möglich wie das Ziehen eines Tickets. Foto: Ulrich Gösmann

Glück gehabt – ein Parkplatz ist noch frei. Der Wagen ist abgestellt, nun noch schnell ein Ticket am Automaten ziehen, aber: kein Kleingeld mehr im Geldbeutel. Das kann in Tecklenburg teuer werden, wenn kein Parkzettel im Auto liegt. Künftig ist das kein Problem mehr: In der Stadt wird das „Handyparken“ eingeführt. Wie das genau funktionieren soll und mit welchem System, darüber wird am Dienstag, 20. September, in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses informiert. Beginn ist um 17 Uhr im Rathaus.

An allen Automaten soll künftig das Bezahlen per Münzgeld und bargeldlos per App möglich sein. Hinzu kommt ein Parkscheinautomat mit zusätzlicher Girocard-Funktion am Altstadtparkplatz.

„Das Parken per App ist nur möglich, wenn der Fahrer des parkenden Fahrzeugs ein Smartphone mit der entsprechenden Park-App besitzt. Das heißt, der Fahrzeughalter hat die App entweder bereits installiert auf seinem Smartphone oder er ist gezwungen, sich diese vor Ort herunterzuladen und zu installieren“, heißt es in der Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung.

Die Parkscheinautomaten müssen laut Information der Stadt nicht umgerüstet werden. Es werde lediglich ein Aufkleber angebracht, der auf die zur Verfügung stehenden Apps hinweise. Die Handerfassungsgeräte der Politesse werden durch Smartphones ersetzt. Damit loggt sie sich vor Ort auf den Parkplätzen in die App ein und kontrolliert so, welche Autos beziehungsweise Kennzeichen eingebucht sind und so ein Parkticket bezahlt haben. Der Blick hinter die Windschutzscheibe reicht nicht mehr aus. Denn liegt dort kein Parkticket, kann der Parker trotzdem bezahlt haben.

Die Stadtverwaltung hat inzwischen die erforderliche Hard- und Software bestellt.

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