Altherrenclub Leeden
Zahlen und Fakten zum Flugbetrieb

Tecklenburg-Leeden -

Auf eine Tour „Vor und hinter den Kulissen des Flughafens FMO“ nahm Geschäftsführer Professor Dr. Rainer Schwarz jetzt die Mitglieder des Altherrenclubs mit. Die staunten über viele Details, die ihnen der Fachmann vermittelte.

Freitag, 13.09.2019, 19:19 Uhr
Professor Dr. Rainer Schwarz war zu Gast beim Altherrenclub.
Professor Dr. Rainer Schwarz war zu Gast beim Altherrenclub. Foto: Altherrenclub Leeden

Beim jüngsten Treffen des Leedener Altherrenclubs begrüßte Wilfried Brönstrup nach dem traditionellen Wegge-Essen im voll besetzten Stiftshof als Gast den Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück ( FMO ), Professor Dr. Rainer Schwarz . Er nahm laut Pressemitteilung die Zuhörer mit auf eine Tour „Vor und hinter den Kulissen des Flughafens FMO“.

Sinkende Passagierzahlen hätten seit 2010 zu höheren Verlusten für den Flughafen geführt. Das kehrte sich im Jahr 2017 um mit einem Plus bei den Passagierzahlen von 23.3 Prozent. Die Germania-Insolvenz zu Jahresbeginn habe einen erneuten Einbruch bedeutet. Dank intensiver Arbeit und guter Kontakte rechne man in diesem Jahr erneut mit knapp einer Million Kunden in der Hüttruper Heide.

Vom FMO aus können weltweit 250 Ziele angesteuert werden. Die Zuhörer horchten auf als sie erfuhren, dass es mehr Buchungen für Türkei-Flüge nach Antalya gebe als für Flüge nach Mallorca. Wichtig bei Geschäftsverbindungen seien an die Interessen der Kunden angepasste Abflug- und Rückflugzeiten, unterstrich Rainer Schwarz.

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich laut Bericht beim Thema CO-Emissionen, speziell bei Inlandsflügen. Der Geschäftsführer erläuterte, dass sich die deutschen Flughäfen verpflichtet hätten, bis 2030 die CO-Emissionen um 50 Prozent zu senken und bis 2050 auf Netto-Null herunterzufahren. Der FMO habe seine eigenen Emissionen seit 2010 um 90 Prozent reduziert. Zudem habe sich der Flughafen verpflichtet, ab 2020 nur noch Strom aus regenerativen Quellen zu beziehen.

Rainer Schwarz verwies auf die Impulse durch den FMO für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft in der Region. Er verwies auf 1300 Arbeitsplätze am Standort und weitere 1600 indirekt vom FMO abhängige Arbeitsplätze. 69 Betriebe am Standort schaffen eine Wertschöpfung von 77 Millionen Euro im Jahr, die indirekte Wertschöpfung bezifferte er mit 107 Millionen Euro. An Steuern werden 32,5 Millionen Euro gezahlt.

In der anschließenden Diskussion wurden unter anderem die Besteuerung von Flugbenzin, die Verwendung von Batterien sowie Lande- und Sicherheitsgebühren (insgesamt 8,19 Millionen Euro) thematisiert.

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