Große Halloween-Umzug durch die Tecklenburger Altstadt
Geister und Hexen im Fackelschein

Tecklenburg -

Die Verkehrs- und Wirtschaftsgemeinschaft hatte am Samstag zur traditionellen Halloween-Party auf den historischen Marktplatz eingeladen. Die Party startete ab 16 Uhr mit einem bunten Kinderprogramm. Unter anderem trat ein Zauberer auf und im Anschluss gab es die beliebte Kinderdisco. In den Räumen der Tourist-Information warteten in langen Schlangen mehr oder weniger geduldig große und kleine Hexen und Hexer auf das richtige Outfit. Und die Schminkhexen hatten alle Hände voll zu tun.

Sonntag, 27.10.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 28.10.2019, 18:09 Uhr
Ein Lichtermeer schob sich am Freitagabend durch die engen Altstadt-Gassen. Vor allem viele Kinder hatten sich fantasievoll verkleidet und machten als Geister beim Umzug mit.
Ein Lichtermeer schob sich am Freitagabend durch die engen Altstadt-Gassen. Vor allem viele Kinder hatten sich fantasievoll verkleidet und machten als Geister beim Umzug mit. Foto: Gernot Gierschner

Blieb am Glühweinstand der Andrang überschaubar, waren die übrigen Ständen mit Zuckerwatte, gebrannten Mandeln oder Halloween-Ausstattung sehr gut besucht. Ab 17 Uhr konnten dann die Fackeln käuflich erworben werden. „Abgabe nur an Personen über 14 Jahren, da haben wir strenge Auflagen,“ betonte Wilhelm Kienemann von der Verkehrs- und Wirtschaftsgemeinschaft. Auch die ständigen Durchsagen, die Fackeln erst um 19 Uhr zu entzünden, hatten ihren Grund in den Sicherheitsauflagen. „Wir erwarten 1500 bis 2000 Gäste, da darf nichts schief gehen,“ erklärte Kienemann.

  Foto: Gernot Gierschner

500 Fackeln hatte die Gemeinschaft zur Verfügung gestellt, aber viele Gäste brachten auch eigene Fackeln, Lichtschwerter oder Laternen mit. Um 19 Uhr startet der Fackelumzug vor dem Hotel Drei Kronen. Angeführt von zwei Hexen schob sich die Menge durch die untere Altstadt hoch zur Burgruine und weiter über die Jugendherberge bis zum Kulturhaus. Dort wartete die Freiwillige Feuerwehr Tecklenburg, um die Fackelreste abzulöschen. Zur Sicherung des Umzugs standen 13 Helfer des Malteser Hilfsdienstes bereit.

  Foto: Gernot Gierschner

Besondere Vorkommnisse? Keine. Mal abgesehen von den gruseligen Momente entlang der Strecke, für die der CVJM Lengerich engagiert worden war. Immer wieder tauchten Monster auf, knallten Böller und zischten Flammen. Auf der Stadtmauer schärfte eine dunkle Gestalt seine Sense. Das sorgte, wie erwünscht, für ausreichend Gänsehaut und den nötigen Nervenkitzel. Zum Abschluss ging es dann zurück zum Marktplatz, wo bis 22 Uhr weiter gefeiert wurde.

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