Herbstübung der Freiwilligen Feuerwehr
Kameraden haben alles im Griff

Tecklenburg-Brochterbeck -

Drei schwere Verkehrsunfälle, nahezu gleichzeitig und in räumlicher Nähe – so etwas möchten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sicherlich nicht erleben. Indes: Sie wären gerüstet für solch ein Szenario. Bei der großen Herbstübung hatten sie die Lage im Griff. „Ja, es hat gut geklappt“, freut sich Wehrführer Wieland Fortmeyer im Gespräch mit dieser Zeitung.

Montag, 28.10.2019, 19:00 Uhr
Ein aufgespießtes Fahrzeug, ein Pkw, der auf dem Kopf lag – bei der großen Herbstübung in Brochterbeck hatten die Kameraden der vier Löschzüge alle Hände voll zu tun.
Ein aufgespießtes Fahrzeug, ein Pkw, der auf dem Kopf lag – bei der großen Herbstübung in Brochterbeck hatten die Kameraden der vier Löschzüge alle Hände voll zu tun. Foto: Freiwillige Feuerwehr

Am Freitag um 18.06 Uhr erfolgte die erste Alarmierung: Unfälle im Brochterbecker Industriegebiet an der Gildestraße. Der Löschzug Brochterbeck rückte ebenso aus wie der Löschzug Ledde, der für die technische Hilfeleistung zuständig ist. Aus Tecklenburg kam der Einsatzleitwagen. Kurze Zeit später wurden die Kameraden aus Tecklenburg und Leeden angefordert.

Drei Unfälle wurden simuliert: Bei einem Zusammenstoß hatte ein Traktor einen Pkw aufgespießt, bei dem zweiten Unfall war ein Wagen verschüttet, eine Person musste geborgen werden. Im dritten Fall lag ein Fahrzeug auf dem Kopf, der Wagen musste geöffnet werden, um Menschen daraus zu retten. Insgesamt gab es vier Verletzte und zwei Personen, die unter Schock standen.

Alle Personen in den verunglückten Fahrzeugen mussten mit schwerem technischem Gerät befreit werden. Es mussten Schere / Spreizer, Hebekissen, Säbelsäge, Rettungszylinder und diverse andere Geräte in Stellung gebracht werden. Durch die große Anzahl von Fahrzeugen und Verletzten wurden insgesamt drei Einsatzabschnitte gebildet. „Es war wie im reellen Leben“, schilderte Fortmeyer . So wurden auch regelmäßige Lagebesprechungen abgehalten. Ein weiterer Aspekt der Übung war, dass die einzelnen Einheiten miteinander die Aufgaben abarbeiten sollten.

Insgesamt waren acht Fahrzeuge und rund 45 Kameraden und Kameradinnen an der Übung beteiligt. Mit allen gemeinsam gab es nach der rund zwei Stunden dauernden Übung eine Nachbesprechung.

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