Aschebrock-Gelände wird bebaut
Sechs Mietshäuser im klassischen Stil

Tecklenburg-Ledde -

Lange tat sich nichts auf dem Hofgelände Aschebrock an der Sundernstraße. Vor Jahren war dort eine Seniorenwohnanlage geplant. Die entsteht jetzt an der Ledder Dorfstraße neben dem Netto-Markt. Und an der Sundernstraße haben die Abrissbagger ganze Arbeit geleistet. Die Gebäude sind verschwunden. Auf dem Grundstück sollen nun sechs Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Die Sucasa-Gruppe aus Lengerich hat das Gelände erworben.

Freitag, 01.11.2019, 18:00 Uhr
Auf dem Gelände an der Sundernstraße sind die Gebäude abgerissen. Entstehen sollen sechs Mehrfamilienhäuser. Ursprünglich war dort eine Seniorenwohnanlage geplant, die nun an der Ledder Dorfstraße gebaut wird (rechtes Bild).
Auf dem Gelände an der Sundernstraße sind die Gebäude abgerissen. Entstehen sollen sechs Mehrfamilienhäuser. Ursprünglich war dort eine Seniorenwohnanlage geplant, die nun an der Ledder Dorfstraße gebaut wird (rechtes Bild). Foto: Ruth Jacobus

„Wir wollen so schnell wie möglich bauen“, versichert Geschäftsführer Dirk Oliver Haller im Gespräch mit dieser Zeitung. Rund 50 kleine, barrierefreie Wohnungen seien geplant. Gefördert werden sie mit öffentlichen Mitteln und sind somit gedacht für Personen mit Wohnberechtigungsschein. Der Bedarf an solchen Wohnungen sei durchaus da, weiß Haller. 70 Prozent der Rentner und 50 Prozent der Angestellten hätten ein Anrecht auf den Schein. Bei den künftigen Mietern denkt der 46-Jährige auch durchaus an das Personal, das im Hotel „Burggraf“ nach der Neueröffnung benötigt wird.

Entstehen sollen verklinkerte Gebäude mit Betonziegel und weißen Fenstern – also ein eher klassischer Stil. Alle Häuser würden mit eigener Energie versorgt und seien autark, kündigt Haller an. Erworben hat er auch das Grundstück neben dem Kindergarten „Das Senfkorn“ an der Ackerstraße.

Zunächst werden zwei Häuser gebaut, denn mehr gibt der Bebauungsplan noch nicht her. Bislang sei dort ein Mischgebiet ausgewiesen. Das solle nun in ein allgemeines Wohngebiet geändert werden, erläutert auf Anfrage Bernd Pieper , Leiter des städtischen Fachbereichs Planen und Bauen. Der Fachausschuss werde sich mit dem Thema befassen. Erst nach der Änderung können die weiteren Häuser gebaut werden.

Dass mit öffentlichen Mitteln gebaut werden soll, hält Pieper für eine „attraktive Sache“, gerade auf dem Land. Denn verbunden sei das mit einer Mietpreisdeckelung (zwischen 5,50 und sechs Euro pro Quadratmeter). Bei der Vergabe der Wohnungen spreche der Investor mit.

Nicht nur an der Sundernstraße, sondern auch an der Ledder Dorfstraße bewegt sich was. In dem Neubaugebiet seien alle Grundstücke bis auf eines vergeben, berichtet Pieper. Einer der künftigen Häuslebauer wohne in Ledde, einer komme ursprünglich hierher. Alle anderen kämen aus anderen Orten, unter anderem aus Paderborn. „Wir wachsen in jedem Ortsteil“, freut sich der Fachbereichsleiter über die Entwicklung.

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