Gewässerschau des Unterhaltungsverbandes Goldbach
Schutz vor Hochwasser bleibt ein Thema

Tecklenburg-Leeden -

Unter Leitung von Verbandsvorsteher Hermann Pötter und der Vertreterin der Aufsichtsbehörde des Kreises Steinfurt, Petra Berghegger, wurde jetzt die jährliche Gewässerschau an Teilabschnitten des 80 Kilometer langen Wassernetzes des Unterhaltungsverbandes Goldbach durchgeführt.

Dienstag, 19.11.2019, 19:00 Uhr
Die Mitglieder des Unterhaltungsverbandes Goldbach trafen sich zur Gewässerschau und nahmen verschiedene Abschnitte unter die Lupe.
Die Mitglieder des Unterhaltungsverbandes Goldbach trafen sich zur Gewässerschau und nahmen verschiedene Abschnitte unter die Lupe.

Unter Leitung von Verbandsvorsteher Hermann Pötter und der Vertreterin der Aufsichtsbehörde des Kreises Steinfurt, Petra Berghegger, wurde jetzt die jährliche Gewässerschau an Teilabschnitten des 80 Kilometer langen Wassernetzes des Unterhaltungsverbandes Goldbach durchgeführt. Hauptthema war dabei der Hochwasserschutz, der mit Hilfe der vom Land jährlich in NRW bereitgestellten 80 Millionen Euro und unter Berücksichtigung der Wasserrahmenrichtlinie besonders im Bereich Brockschmiede und Osterberger Mühle verbessert werden soll. Darauf wird in einem Bericht des Verbandes hingewiesen.

Vorsteher Pötter hatte mit Verbandstechniker Bernd Pieper nach einigen Überlegungen und Gesprächen mit betroffenen Eigentümern eine Karte mit Lösungsvorschlägen erarbeitet. Diese wurden vor Ort bei der Osterberger Mühle erläutert und der Aufsichtsbehörde als Vorschlag übergeben.

Unter Mitwirkung des stellvertretenden Vorstehers Wilfried Brönstrup werden die Arbeiten am Grenzgewässer Goldbach zu Niedersachsen und Beteiligung des Haseverbandes (Osnabrück) von der Unteren Wasserbehörde für den Unterhaltungsverband durchgeführt. Dennoch arbeitet der Goldbach konstruktiv bei den Verbesserungen mit.

Bei der Gewässerschau unter Beteiligung der Schaubeauftragten aus Schollbruch, Exterheide, Leeden und Lotte wurden verschiedene Gewässerabschnitte besichtigt und die Arbeit des Unternehmers für gut befunden. Der Sommer 2019 hatte teilweise die kleineren Gewässer trocken fallen lassen, trotzdem musste gemäht werden.

Bernd Bernd Pieper erläuterte die Probleme des doch öfter auftretenden Hochwassers bei der Kläranlage Leeden, wie 2010 und 2016 geschehen. Hier soll Abhilfe geschaffen werden. Die gesamte Problematik der Beseitigung der Querbauwerke, der Forderungen der Wasserrahmenrichtlinie und der dabei benötigten Grundstücksflächen sollen ausführlich in der Vorstands- und Ausschusssitzung am 5. Dezember vorgetragen und auch teilweise entschieden werden.

Wilfried Brönstrup trug die finanzielle Situation des Verbandes unter Beibehaltung des Hektar-Satzes von 14 Euro vor.

Pötter wies auf die große Chance hin, jetzt bei bereitstehenden Mitteln und der Hilfestellung des Kreises die verschiedenen Probleme wie Hochwasser, Beseitigung Querbauwerke und viele ökologische Verbesserungen umzusetzen, solange diese Mittel des Landes und der EU sowie Mittel der Stiftung des Kreises Steinfurt zur Verfügung gestellt werden. Er dankte, wie Bürgermeister Stefan Streit, der die Schauteilnehmer besuchte, allen Beteiligten für das ehrenamtliche Engagement.

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