Kooperation von GAG und Arche
Gegenseitige Einblicke

Tecklenburg -

Zwischen der Arche Tecklenburg und dem Graf-Adolf-Gymnasium (GAG) hat sich eine Kooperation entwickelt. Diese soll nun in Projekten eines Miteinanders im Alltag beider Institutionen ausgebaut werden. Darauf weist die Schule in einer Pressemitteilung hin.

Mittwoch, 20.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 16:58 Uhr
Bei der Spendenübergabe trafen sich die Wanderinnen von GAG und Arche wieder – auch Arche-Hund „Nesquick“ war erneut dabei.
Bei der Spendenübergabe trafen sich die Wanderinnen von GAG und Arche wieder – auch Arche-Hund „Nesquick“ war erneut dabei.

Die Nachbarschaft der Arche-Nebenstelle im Hofbauers Kamp zu der Unesco-Projektschule ermöglicht gemeinsames Handeln und gegenseitige Unterstützung. Das Konzept der Arche als Lebens- und Wohngemeinschaft von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen rückt dadurch stärker in das Bewusstsein der Schulgemeinschaft und eröffnet gegenseitige Einblicke in integrative und weltoffene Lebens- und Lernkonzepte.

Im September war die Teilnahme an der Aktion „Die Arche wandert“ ein symbolischer gemeinsamer Schritt für Wanderlustige auf beiden Seiten. Auf der Zieletappe von Lengerich nach Tecklenburg wurde die Arche-Wandergruppe unter anderem von einigen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern begleitet. Am GAG wurden im Rahmen dieser Aktion 321 Euro gespendet, die Arche-Mitarbeiterin Elisabeth Fischer jetzt bei einem Kooperationstreffen entgegennahm. Das Zusammentreffen am Wandertag war am GAG von Religionslehrerin Nadine von der Haar organisiert worden, in deren Händen auch die Zusammenarbeit mit der Arche liegt.

Die Grundidee der alljährlich im Spätsommer stattfindenden Arche-Sternwanderungen ist, gemeinsam Grenzen zu überwinden. Daher werden auch in Tecklenburg die dadurch generierten Spendengelder zum Ausbau der Barrierefreiheit und des Brandschutzes in den Häusern verwendet.

Schulleiterin Evelyn Futterknecht unterstrich bei der Spendenübergabe die Chancen der Zusammenarbeit, wie sie sich symbolhaft auch auf der Wanderung gezeigt hätten. Die Erfahrung des gemeinsamen Wanderns von Lengerich nach Tecklenburg mit vielen Gesprächen, Naturerfahrung, Orientierung, Anstrengung und Rast habe ein Gespür dafür vermittelt, dass beide Institutionen in ihrer Arbeit und im Leben als Nachbarn gemeinsame Pfade beschreiten können. Kleine Module hierfür bestünden schon – der weitere Weg sei vorgezeichnet.

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