Mietshäuser in Ledde
Neuplanung für vier Häuser

Tecklenburg-Ledde -

Es ist mittlerweile fünf Jahre her, dass der Stadtrat den Bebauungsplan „Östlich der Sundernstraße“ geändert hat. Dort sollte eine Seniorenwohnanlage entstehen. Die wird mittlerweile an der Ledder Dorfstraße gebaut. Das Gelände an der Sundernstraße hat, wie bereits berichtet, die Sucasa-Gruppe aus Lengerich erworben, um dort Mietshäuser zu bauen.

Mittwoch, 04.12.2019, 06:24 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 15:48 Uhr
Um dieses Gelände an der Sundernstraße in Ledde mit Mietshäusern bebauen zu können, muss der Bebauungsplan geändert werden. Darum geht es heute im Fachausschuss.
Um dieses Gelände an der Sundernstraße in Ledde mit Mietshäusern bebauen zu können, muss der Bebauungsplan geändert werden. Darum geht es heute im Fachausschuss. Foto: Ruth Jacobus

Dafür muss der Bebauungsplan erneut geändert werden. Der Fachausschuss wird sich heute mit der Thematik befassen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Hotel „Drei Kronen“ in Tecklenburg. Es geht um die Beschlüsse zur Aufstellung und zur öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans.

Im hinteren Bereich des Areals würden bereits zwei Häuser gebaut, heißt es in der Sitzungsvorlage. Damit die weiteren vier geplanten Gebäude entstehen können, muss der Bebauungsplan angepasst werden. Das beauftragte Planungsbüro wird in der Sitzung des Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses die Details erläutern. Außerdem steht ein Vertreter der Sucasa-Gruppe für Informationen zur Verfügung.

„Fragestellungen zum Beispiel zum Bedarf sowie zum Ortsbild können dann mit den jeweils zuständigen Personen (Investor, Planer, Wohnbauförderung) in der Sitzung erörtert werden“, teilt die Verwaltung mit. Das gilt allerdings nur für Ausschussmitglieder. Einwohner dürfen in der Sitzung keine Fragen stellen.

Die Bebauungsplanänderung umfasst nicht nur das Gelände an der Sundernstraße, sondern auch das unbebaute Grundstück an der Ecke Ledder Dorfstraße/Sundernstraße.

In den textlichen Festsetzungen zum Bebauungsplan wird im Hinblick auf ökologische Aspekte „empfohlen“, die Vorgärten unter Verwendung heimischer Blühpflanzen, Stauden und Gehölze anzulegen. Auf die großflächige Verwendung von Kies, Schotter und Steinen beziehungsweise Folienabdichtung sollte verzichtet werden. Der Stadtrat hatte allerdings im Juli beschlossen, dass in Bebauungsplanverfahren textliche Festsetzungen nicht nur empfehlen, sondern auch vorschreiben können, wie Vorgärten zu gestalten sind beziehungsweise was zu unterlassen ist.

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