Kämmerer erläutert den Haushalt 2020
Steuern spülen Geld in die Kasse

Tecklenburg -

„Wir haben die Chance, die Zukunft wieder aktiv zu gestalten. Die sollten wir nicht leichtfertig vergeben.“ Ansgar Wallmeyer, Kämmerer der Stadt, rief am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss eindringlich dazu auf, weiter auf Sparsamkeit zu achten. Er erläuterte den Kommunalpolitikern ausführlich den Haushaltsplan 2020, der in zwei Wochen vom Stadtrat verabschiedet werden soll.

Mittwoch, 04.12.2019, 21:00 Uhr
Im Rathaus sieht man sich auf dem richtigen Weg, zum dritten Mal in Folge ist der Haushalt ausgeglichen.
Im Rathaus sieht man sich auf dem richtigen Weg, zum dritten Mal in Folge ist der Haushalt ausgeglichen. Foto: Ruth Jacobus

Zum dritten Mal in Folge habe Tecklenburg einen ausgeglichenen Haushalt mit Überschuss, erläuterte Wallmeyer , bevor er auf die Eckdaten des Etats 2020 einging. Die ordentlichen Erträge (Steuern, Zuwendungen, Umlagen und mehr) werden voraussichtlich bei 20,7 Millionen Euro liegen und damit rund 500 000 Euro höher sein als 2019. Den größten Teil machen mit rund 11,5 Millionen Euro (56 Prozent) die Steuern und ähnlichen Abgaben aus. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer steigt um rund 360 000 Euro. Aufgrund der gestiegenen Steuerkraft werden im Vergleich zum Vorjahr rund 100 000 Euro weniger Schlüsselzuweisungen erwartet.

Die ordentlichen Aufwendungen der Stadt werden bei 20,6 Millionen Euro liegen. Mit gut neun Millionen Euro machen die Transferaufwendungen den größten Teil aus. Dazu gehört zum Beispiel die Umlage, die an den Kreis zu zahlen ist. Sie steigt um rund 240 000 Euro auf 3,76 Millionen Euro. Die Kreisumlage für das Jugendamt liegt bei rund drei Millionen Euro (plus 220 000 Euro).

Rund 3,1 Millionen Euro (2019: 2,8 Millionen Euro) sollen investiert werden. Wie bereits berichtet, fließt Geld in die Schulen, die Feuerwehr und die Infrastruktur der Stadt.

Abschließend ging Wallmeyer auf die Ausgleichsrücklage ein. Mit 2,5 Millionen Euro sei sie ein Puffer für schlechte Zeiten. „Es kann wieder bergauf gehen“, betonte Wallmeyer, warnte aber zugleich: „Auch ein hoher Puffer kann in zwei Jahren aufgebraucht werden.“ Das habe die Vergangenheit gezeigt.

Der Kämmerer rief dazu auf, weiterhin alle Einnahmepotenziale auszuschöpfen und alle Ausgaben auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen.

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