Bürgerbündnis lädt ein
Frische Ideen für das „Wellental“

Tecklenburg -

Es gibt einerseits beeindruckende Felsformationen und prächtig gewachsene alte Bäume. Andererseits ist es „eine struppige Brache“. So sehen es Margarete Schäfer und Hartmut Hellkötter vom Bürgerbündnis. Und wollen das ändern. Das „Wellental“ soll rekultiviert werden.

Mittwoch, 08.01.2020, 21:00 Uhr
Der Dodofelsen ist eine beeindruckende Felsformation, um die sich romantische Sagen ranken. Es ist schwierig, ihn zu Fuß zu erreichen. Das soll sich ändern.
Der Dodofelsen ist eine beeindruckende Felsformation, um die sich romantische Sagen ranken. Es ist schwierig, ihn zu Fuß zu erreichen. Das soll sich ändern.

Es gibt einerseits beeindruckende Felsformationen und prächtig gewachsene alte Bäume. Andererseits ist es „eine struppige Brache“. So sehen es Margarete Schäfer und Hartmut Hellkötter vom Bürgerbündnis. Und wollen das ändern. Das „Wellental“ soll rekultiviert werden. „Wir möchten etwas daraus machen, damit es gefälliger wird.“ Dabei bekommt das Bürgerbündnis Unterstützung von Studenten der Hochschule Osnabrück . Am Dienstag, 21. Januar, werden deren Ideen ab 16 Uhr im Kulturhaus präsentiert.

Das „Wellental“ ist das buschige Waldgelände zwischen der Bahnhofstraße und dem Weg „Am Himmelreich“. Früher floss dort der Bach von der Wellenquelle, der heute vollständig verrohrt ist. Das Tal soll begehbar werden. Unter anderem möchte das Bürgerbündnis das beeindruckende Felsgebilde „Dodofelsen“ wieder erreichbar machen und den ehemaligen Bachlauf in Teilen wieder freilegen.

Konkretes Anliegen sei eine gefahrlose, fußläufige Verbindung von der Altstadt in das Naturschutzgebiet Talaue und zu Haus Marck herzustellen, erläutern Margarete Schäfer und Hartmut Hellkötter. In diesem südlich von Tecklenburg gelegenen Gebiet befinden sich der Bahnhof, Haus Marck, Haus Hülshoff, die Biologische Station des Kreises und eine funktionstüchtige Sägemühle. Ein Fußweg durch das „Wellental“ könnte in die Teutoschleife „Tecklenburg Romantik“ eingebunden werden und diesen zusätzlich bereichern. Außerdem gebe es dann eine fußläufige Verbindung von der Klinik Tecklenburger Land zum Stadtkern, sehen die beiden weitere Vorteile. Auch für ein neues Hotel „Burggraf“ wäre das rekultivierte „Wellental“ ihrer Ansicht nach ein Gewinn.

Finanziert werden soll die Maßnahme durch Fördermittel und Spendengelder. Der Kostenrahmen sei „überschaubar“, sagt Hellkötter. Das Gelände befinde sich in Privatbesitz, der Eigentümer sei einverstanden.

Nun bleibt abzuwarten, welche Ideen die Osnabrücker Studenten entwickelt haben. Sechs Gruppen werden ihre Vorschläge im Kulturhaus präsentieren.

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