Verein der Kaltblut- und Kutschenfreunde Tecklenburg
„Kaiserliche Post“ legt 480 Kilometer zurück

Tecklenburg -

Zufrieden blickt Hans-Jörg Siepert, der erste Vorsitzende des Vereins der Kaltblut- und Kutschenfreunde Tecklenburg, auf das Jahr 2019 zurück. Im Gegensatz zu dem noch defizitären Vorjahr wurde aktuell mit den Fahrten der historischen Postkutsche (Baujahr 1894), eine gute „schwarze Null“ erreicht, heißt es in einem Bericht des Vereins.

Montag, 13.01.2020, 19:00 Uhr
Die Postkutsche aus dem Jahre 1894 vor dem alten Bahnhof von Tecklenburg. Regelmäßig wird zu Ausfahrten eingeladen.
Die Postkutsche aus dem Jahre 1894 vor dem alten Bahnhof von Tecklenburg. Regelmäßig wird zu Ausfahrten eingeladen. Foto: Ralf Bachmann

Ende 2017 waren Siepert und seine Frau Marita von Greven-Reckenfeld nach Tecklenburg gezogen. Mit dabei drei große Kaltblutpferde, zwei Shetland-Ponys und die historischen Kutschen. Auf Haus Hülshoff entsteht seitdem ein kleines Museum, welches einer Postkutschen-Station aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden ist. Dank einer Projektförderung mit einem „Heimat-Scheck“ des NRW-Heimatministeriums konnte eine Postpassagier-Stube nachgebaut werden, die Anfang Dezember fertig wurde und von den Besuchern bereits gerne genutzt wird.

Die Einsatzbilanz der Postkutsche kann sich sehen lassen. War das gute Stück in Greven-Reckenfeld bis 2017 an maximal zehn Tagen im Jahr unterwegs, wurden 2019 stolze 59 Einsatztage verzeichnet und insgesamt 480 Kilometer zurückgelegt.

Auch die Pferde fühlen sich in Tecklenburg wohl. „Ihr alter Stall in Reckenfeld lag direkt an der stark befahrenen und lauten Bundesstraße 481. Hier auf Haus Hülshoff haben sich die Rösser richtig erholt und sind sehr entspannt geworden“, berichtet Siepert. In den nächsten Wochen erfolgt die Inspektion und Wartung der historischen Fahrzeuge, damit alles wieder startklar für die nächste Saison ist.

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