Kommunalwahl: CDU-Stadtverband unterstützt Stefan Streit
„Bürgermeister geht auf unsere Forderungen ein“

Tecklenburg -

Stefan Streit hat sich entschieden, auf die Forderungen der CDU einzugehen. Das schreibt der Stadtverband der CDU nach einem Gespräch mit dem SPD-Bürgermeister. Ergebnis: Die Union unterstützt den Sozialdemokraten bei der Kommunalwahl am 13. September.

Montag, 10.02.2020, 06:17 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 17:50 Uhr
Bürgermeister Stefan Streit (SPD) erhält Unterstützung durch den CDU-Stadtverband.
Bürgermeister Stefan Streit (SPD) erhält Unterstützung durch den CDU-Stadtverband.

Der CDU-Stadtverband wird Stefan Streit als Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl am 13. September unterstützen, „da er sich entschieden hat, auf unsere Forderungen einzugehen“, heißt es am Ende einer Pressemitteilung der Union.

„Die Zukunft ist uns wichtig“, lautet der erste Satz. Große Fragen der heutigen Zeit müssten in den Kommunen umgesetzt werden, stellen die Christdemokraten fest. „Für Tecklenburg möchten wir eine progressive Auseinandersetzung mit diesen Themen“, ist in der Mitteilung zu lesen. Das sei die Aufgabe moderner Kommunalpolitik, die sich damit in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen müsse.

„Technologische Offenheit und gesellschaftlicher Fortschritt sind schon immer zwei Seiten derselben Medaille gewesen. Diesen Weg wollen wir weitergehen“, stellt die CDU fest und erhebt entsprechende Forderungen:

  • Künftige Baugebiete mit einer gemeinsamen, modernen und nachhaltigen Energieversorgung ausstatten, die nur noch auf regenerative Energien setzt. Dafür müssen die Strukturen vor Ort angepasst werden. Im Mittelpunkt soll die Kombination verschiedener Energiequellen und neuer Formen der Vernetzung stehen.

Die Energiewende müsse vor Ort umgesetzt werden, für Tecklenburg bedeute das „ein Gesamtkonzept für eine sichere und moderne Energieversorgung“ zu erstellen. „Die Erschließung neuer Baugebiete muss heute modernsten Erfordernissen gerecht werden“, heißt es wörtlich.

  • An den Schulen in der Stadt muss „Lernen für Morgen“ ermöglicht werden. Technologische Entwicklungen werden das Bildungssystem stark verändern. Neben einer soliden Wissensbasis werden Kreativität und Empathie im Vordergrund stehen. „Wir wollen, dass die sechs Tecklenburger Schulstandorte dabei an der Spitze stehen“, fordern die Christdemokraten.

Voraussetzungen dafür seien eine moderne Infrastruktur sowie eine leistungsfähige Zusammenarbeit im künstlerischen und musischen Bereich. Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, praktische Erfahrungen in allen Disziplinen zu sammeln. Dafür bedarf es nach Auffassung der Union eines Konzepts für die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Schulen sowie die Anpassung der baulichen Infrastruktur.

Moderne Mobilitätskonzepte sollen den Erfordernissen an Straßen und Radwegen zugrunde gelegt werden. Speziell für den Ortsteil Tecklenburg wird ein Gesamtkonzept erwartet, das unter Berücksichtigung touristischer Belange öffentlichen Personennahverkehr und Privatverkehr so verknüpft, „dass ein Mehrwert für unsere Bürger daraus entsteht“. Modernen Mobilitätsformen – E-Bike, teilautonome Fahrzeuge, Sharing-Möglichkeiten – sei Rechnung zu tragen und die erforderliche Infrastruktur bereitzustellen.

Tecklenburg soll als „touristisches Highlight“ erhalten und gleichzeitig für die Bürger ein Vorteil daraus gezogen werden.

„Für uns als CDU Tecklenburg sind diese drei Punkte entscheidend“, heißt es in der Mitteilung, in der „konzeptionelles Vorgehen und eine intensive Beschäftigung mit den genannten Herausforderungen“ erwartet werden. „Wer sich diesen Fragen gezielt widmet, wird von uns als Kandidat unterstützt.“ Dieser Satz gleicht einem Versprechen. Das will der CDU-Stadtverband mit Stefan Streit einlösen.

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