Parkplätze auf ehemaligem Firmengelände am alten Bahnhof
Klinik braucht Platz für Autos

Tecklenburg -

Auf dem kostenpflichtigen Parkplatz am alten Bahnhof herrscht derzeit gähnende Leere. Die Fläche dahinter hingegen wird gut genutzt. Die Klinik hat dort einen Parkplatz für Mitarbeiter und Patienten eingerichtet. Dieser soll nun im Bebauungsplan festgeschrieben werden.

Mittwoch, 12.02.2020, 20:30 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 18:06 Uhr
Der provisorische Parkplatz der Klinik Tecklenburger Land wird bereits gut genutzt.
Der provisorische Parkplatz der Klinik Tecklenburger Land wird bereits gut genutzt. Foto: Ruth Jacobus

Provisorisch gibt es den Parkplatz bereits seit längerem. Und er wird rege genutzt. Das entsprechende Planungsrecht muss aber noch geschaffen werden, damit auf der Fläche hinter dem Bahnhofsgelände alles mit rechten Dingen zugeht. Der Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss hat sich am Dienstagabend mit Anregungen, Bedenken und Hinweisen zum Bebauungsplan „Parkplatz am Bahnhof“ befasst und einstimmig die öffentliche Auslegung beschlossen.

Das frühere Firmengelände hat die Klinik Tecklenburger Land erworben, damit dort Mitarbeiter, Patienten und Angehörige parken können. Vorher hatten sie die Parkplätze genutzt, die zum Bahnhofsgelände gehören. Das ist mittlerweile Privatbesitz und das Parken kostenpflichtig.

Suche nach nachhaltiger Lösung

„Das Verfahren wird neu belebt“, erläuterte Bernd Pieper, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt. Bereits vor zwei Jahren sei das Thema behandelt worden. Das Gelände sei früher gewerblich genutzt worden und seit 2006 abgängig.

Das Verfahren wird neu belebt.

Bernd Pieper, Fachdienstleiter

Dass Parkplätze dringend gebraucht werden, schilderte ein Mitarbeiter des planenden Ingenieurbüros Tovar & Partner. Wenn das Hotel „Burggraf“ neu gebaut werde, würden dort 53 öffentliche Stellplätze wegfallen. Der Burgberg-Platz werde an die Hotel-Gesellschaft veräußert. Dafür benötige man als Ersatz die Flächen am Bahnhof, die nun nicht mehr von der Klinik genutzt werden.

Da der Fußweg vom alten Bahnhof hoch zur Altstadt recht beschwerlich ist, soll bei größeren Veranstaltungen ein Shuttle-Service eingerichtet werden.

„Wir sind intensiv im Gespräch mit der Tibor GmbH, um eine nachhaltige Parkplatz-Lösung zu finden“, berichtete Bürgermeister Stefan Streit. Die Gesellschaft ist Inhaberin des alten Bahnhofs samt Stellflächen. Konkrete Maßnahmen würden eventuell bereits in der nächsten Sitzung des Stadtrates vorgestellt. Die aktuelle Bebauungsplanänderung sei zielführend für ein Parkplatz-Gesamtkonzept.

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