Baugebiet Sundernstraße
Mehr Parkplätze für die Bewohner

Tecklenburg-Ledde -

Ausreichend Stellflächen waren für das neue Baugebiet an der Sundernstraße gefordert worden. Dem will der Investor nun nachkommen.

Donnerstag, 13.02.2020, 19:51 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 16:26 Uhr
Die ersten beiden Wohnhäuser werden an der Sundernstraße bereits gebaut. Insgesamt sollen hier sechs Gebäude entstehen sowie ein weiteres neben dem Kindergarten.
Die ersten beiden Wohnhäuser werden an der Sundernstraße bereits gebaut. Insgesamt sollen hier sechs Gebäude entstehen sowie ein weiteres neben dem Kindergarten. Foto: Ruth Jacobus

Eine wesentliche Forderung der Anlieger soll erfüllt werden: mehr Parkplätze. Der Bebauungsplanentwurf „Östlich der Sundernstraße“ ist entsprechend geändert worden. Der Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss beschloss am Dienstagabend einstimmig, das Verfahren auf dieser Grundlage auf den Weg zu bringen und den Entwurf öffentlich auszulegen.

Konkret geht es um das ehemalige Aschebrock-Gelände, auf dem Investoren mehrere Wohnhäuser errichten wollen. In einer Bürgerversammlung war klar geworden, dass die Anlieger unter anderem befürchten, dass die geplanten Stellflächen nicht ausreichen und stattdessen die angrenzenden Straßen zugeparkt würden.

In dem aktuellen Planentwurf wird festgehalten, dass für Wohnungen bis zu einer Größe von 50 Quadratmetern Wohnfläche ein Stellplatz nachzuweisen ist, für größere Wohnungen sind es zwei. Das werde verbindlich in den Bebauungsplan mitaufgenommen, hieß es in der Sitzung. Außerdem würden weitere Stellplätze im südlichen Bereich des Areals geschaffen. Eine weitere Erschließungsstraße ist ebenso vorgesehen wie eine Möglichkeit für Müllfahrzeuge, zu wenden.

Es wird eine offene Kommunikation gepflegt, um Konflikte im Vorfeld auszuschließen.

Bürgermeister Stefan Streit

In einem Gespräch zwischen Investoren und Ordnungsamt der Stadt sei festgelegt worden, dass die Plätze von den Bewohnern angemietet und von Besuchern genutzt werden, teilte Bürgermeister Stefan Streit mit. „Es wird eine offene Kommunikation gepflegt, um Konflikte im Vorfeld auszuschließen.“

Die Fraktionen hätten Unterstützung zugesagt, um einen öffentlichen Parkplatz in Ledde zu entwickeln, fügte CDU-Fraktionsvorsitzender Egbert Friedrich hinzu. Ein entsprechender Antrag werde gestellt, erläuterte der Ausschussvorsitzende Werner Kugler (SPD).

Über die Gestaltung der Vorgärten machte sich Marielies Saatkamp (Grüne) Gedanken. Im Bebauungsplanentwurf ist festgehalten, dass die Vorgarten- wie auch die Hauptgartenflächen in möglichst naturnaher Weise und unter Verwendung heimischer Blühpflanzen, Stauden und Gehölze angelegt werden sollten. Das wollte sie schärfer formulieren und das Wort „sollten“ durch „müssen“ ersetzen. Das werde so mitaufgenommen, versicherte Werner Kugler.

Den endgültigen Beschluss über die Durchführung des Bauleitverfahrens und die öffentliche Auslegung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag, 18. Februar, um 17 Uhr im Kulturhaus.

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