Weltgebetstag der Frauen
Aufstehen und kämpfen für die Rechte der Menschen

Tecklenburg -

In Ledde und in Brochterbeck haben die Frauen gemeinsam den Weltgebetstage gefeiert.

Montag, 09.03.2020, 20:27 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 18:48 Uhr
In Brochterbeck trafen sich die Frauen im katholischen Pfarrheim und stimmten sich mit Liedern ein.
In Brochterbeck trafen sich die Frauen im katholischen Pfarrheim und stimmten sich mit Liedern ein. Foto: Kirchengemeinde

Der ökumenische Weltgebetstag der Frauen wurde mit den evangelischen und katholischen Frauen aus allen vier Ortsteilen gefeiert. Die zentrale Veranstaltung für Tecklenburg, Ledde und Leeden fand im evangelischen Gemeindehaus in Ledde statt, die Brochterbecker feierten im katholischen Pfarrheim.

Die Gebetsordnung kam aus Simbabwe, wo man sagt, dass Frauen auf den Knien betend kämpfen für Gerechtigkeit und Menschenwürde. Sie machen sich und allen anderen voller Gottvertrauen Mut, zu kämpfen für Veränderungen. Unter dem Motto „Steht auf und geht!“ (Joh, 5, 8) setzen sich die Frauen und Mädchen Simbabwes für die Selbstermächtigung ein.

Landestypische Gerichte

Nach dem Gottesdienst ließen sich die Frauen in Ledde an der Kaffeetafel den traditionellen landestypischen Vanillekuchen schmecken. Die Kollekte brachte 355 Euro ein, die dem gemeinnützigen Verein des Weltgebetstages für seine vielfältigen Projekte zu Gute kommt.

Bereits am Vormittag feierten die Kindergartenkinder Pusteblume und Leedener Zwerge aus Leeden ihren Gottesdienst zum Weltgebetstag mit Pfarrerin Ulrike Wortmann-Rotthoff in St. Hedwig. Nach dem Gottesdienst waren die Kinder in Begleitung ihrer Erzieherinnen, Eltern und Großeltern im Gruppenraum St. Hedwig ebenfalls zum Vanillekuchen eingeladen.

In Brochterbeck konnten sich die Frauen mit Informationen und stimmungsvollen Liedern in das Leben der simbabwischen Frauen hineinfühlen. Das Motto „Steht auf und geht!“ sollte allen gelten. Gott öffnet Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung, heißt es im Bericht der Organisatorinnen.

Mit einer Unterschriftenaktion wurde die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen ihres Schuldenumwandlungsprogramms Schulden zu erlassen unter der Bedingung, dass die Regierung von Simbabwe die frei werdenden Mittel für Gesundheitsprogramme für die bedürftige Bevölkerung bereitstellt.

Nach dem Gottesdienst wurden alle eingeladen, verschiedene Gerichte wie gebratenen Reis mit Gemüse, Hackbällchen oder gemischten Salat mit Sardinen zu verköstigen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7319118?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F187%2F
Nachrichten-Ticker