Ausstellung „Goldene Treppe“ im Rathaus wird weiter geplant
Geschichten sind willkommen

Tecklenburg -

Seit vier Jahren gibt es die „Goldene Treppe“, die Wanderer auf dem Tecklenburger Bergpfad erfreut. So manches Erlebnis dürften die Besucher inzwischen damit verbinden, die 130 Stufen zu erklimmen. In einer Ausstellung im Rathaus soll das dokumentiert werden. Die lässt in Corona-Zeiten zwar auf sich warten, doch kommen soll sie auf jeden Fall. Texte und Fotos sind weiterhin erwünscht.

Mittwoch, 20.05.2020, 19:59 Uhr aktualisiert: 22.05.2020, 14:52 Uhr
Die „Goldene Treppe“ hat 131 Stufen. Sie zu erklimmen, ist ein besonderes Erlebnis und erfordert eine gewisse Kondition.
Die „Goldene Treppe“ hat 131 Stufen. Sie zu erklimmen, ist ein besonderes Erlebnis und erfordert eine gewisse Kondition. Foto: Stadt Tecklenburg

Seit vier Jahren gibt es die „Goldene Treppe“, die Wanderer auf dem Tecklenburger Bergpfad erfreut. So manches Erlebnis dürften die Besucher inzwischen damit verbinden, die 131 Stufen zu erklimmen. Und genau das hatten die Künstlerin Sigrun Menzel und Susanne Tobergte , Wirtschaftsförderung der Stadt, im Sinn, als sie im März dazu aufgerufen haben, Fotos und Geschichten an das Rathaus zu schicken. Dort sollte damit eine Ausstellung in den Verwaltungsfluren bestückt werden.

Dann kam Corona und damit die Schließung des Rathauses. Mittlerweile sind die Türen wieder für Besucher geöffnet – allerdings nur nach Terminabsprache. Derzeit hängen in der Stadtverwaltung Fotografien von Eleonore von Kondratowicz. „Wir haben Glück gehabt, die Bilder bleiben noch hängen“, ist Susanne Tobergte dankbar, dass dadurch die Flure lebendig wirken.

Himmelstreppe

Für die neue Ausstellung zum Thema „Goldene Treppe“ werden weiterhin Fotos und Geschichten gesammelt. Wann sie eröffnet werden kann? Das steht noch in den Sternen. „Wir warten ab und gucken mal“, sagt Susanne Tobergte. Sie freut sich jedenfalls, dass bereits einige Geschichten und Anekdoten rund um die Treppe eingegangen sind. Zum Beispiel von Rainer Budke. „Himmelstreppe“ hat er die folgende Geschichte überschrieben:

„Wohin mit den Wunschzetteln der Enkelkinder? Seit einigen Jahren haben Großeltern darauf eine passende Antwort für ihre Enkel in der Adventszeit. Sie erzählen ihnen die Geschichte von der Goldtreppe. Auf den mit Gold verzierten Stufen der Himmelstreppe geht der Weg zum Weihnachtsbaum hinauf.

Nach dem Aufstieg beginnt die gemeinsame Suche nach der geschmückten Tanne am Waldrand. Unter den Zweigen des Baumes können die Kinder ihre Wunschzettel getrost ablegen, das Christkind wird sie dort sicherlich finden.

Vielleicht träumen die Kleinen nachts in ihrem Bett von der Wanderung zur Himmelstreppe und hoffen, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen.“

Die Treppe ist nicht nur der passende Ort für weihnachtliche Traditionen, sondern mittlerweile auch für Hochzeitsfotos, Geburtstagsfeiern, Geocaching und eben als Höhepunkt einer Wanderung.

Texte und Fotos können per E-Mail an tobergte@tecklenburg geschickt werden.

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