„Kultur am Puppenmuseum“
Die Freuden und Tücken der Schauspieler-Zunft

Tecklenburg -

Die Festival-Reihe „Kultur am Puppenmuseum“ hat mit „Lampenfieber“ begonnen und wird am Wochenende mit einer Revue fortgesetzt.

Mittwoch, 08.07.2020, 18:50 Uhr aktualisiert: 09.07.2020, 15:40 Uhr
Markus Veith ließ das Publikum hinter die Kulissen gucken und brachte es zum Schmunzeln.
Markus Veith ließ das Publikum hinter die Kulissen gucken und brachte es zum Schmunzeln. Foto: Heiner Schäffer

„Lampenfieber“ war der kabarettistische Abend überschrieben. Doch von Lampenfieber gab es keine Spur bei Markus Veith . Der Schauspieler eröffnete die Festival-Reihe „Kultur am Puppenmuseum“. Wetterbedingt wurde die Veranstaltung ins Gebäude verlegt. Obwohl sich am Nachmittag die Sonne zeigte, war die Entscheidung, im Museum zu spielen, für die Besucher nachzuvollziehen, denn der Wind auf der angedachten Spielfläche war zu stark.

In dem Stück „Lampenfieber“ spielte Markus Veith einen Schauspieler, der nach dem Schlussapplaus seines Stückes in der Garderobe über die Freuden und Tücken seiner Zunft und seiner eigenen Schauspielzeit sinniert, sehr souverän. Immer wieder streute der Akteur Anekdoten von bekannten Theater- und Filmschauspielern ein, die die Zuschauer zum Lachen und Schmunzeln brachten. Wie Mann oder Frau so viel Text behalten kann, wurde dem Publikum lustig vermittelt. Offene Geheimnisse sogenannter Schauspielgrößen wurden ebenso verraten wie die Marotten von Hans Albers, Heinz Rühmann , Theo Lingen und Heinz Erhard.

Applaus ist das Brot des Künstlers

Das Brot des Künstlers ist der Applaus, davon bekam Markus Veith zwischendurch und zum Schluss reichlich. Die Zuschauer verließen zufrieden das Museum, nachdem ihnen noch das weitere Programm im Juli an die Hand gegeben wurde.

Am Samstag, 11. Juli, gibt es ab 19 Uhr eine 1950er-Jahre-Revue mit Anne Scherliess. Am Sonntag wird ab 15 Uhr das Kinderstück „Polly und der Blitz der Raupen“ präsentiert. Um 19 Uhr beginnt ein Comedy-Theater mit Guido Fischer und Björn Jung unter dem Motto „Innen 20, außer ranzig“.

Eintrittskarten müssen vorbestellt werden, da aufgrund der Corona-Maßnahmen die Personalien aufgenommen werden. Tickets gibt es bei der Tecklenburg-Touristik, Markt 7 ( 0 54 82/93 890, E-Mail info@tecklenburg-touristik.de). Kinder müssen von Erwachsenen begleitet werden. Darauf weisen die Organisatoren hin.

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