Schwarze Komödie im Puppenmuseum
Mit scharfer Zunge und Leichen im Keller auf den Chefsessel

Tecklenburg -

Mit einer schwarzen Komödie ging am Sonntagabend die Reihe „Kultur am Puppenmuseum“ weiter.

Montag, 27.07.2020, 18:03 Uhr aktualisiert: 28.07.2020, 16:22 Uhr
Saskia Leder weiß als erfolgreiche Frau, wie wichtig ein guter Friseur für die politische Karriere ist.
Saskia Leder weiß als erfolgreiche Frau, wie wichtig ein guter Friseur für die politische Karriere ist. Foto: Heiner Schäffer

Eine „erfolgreiche Frau“ gab sich am Sonntagabend die Ehre. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur am Puppenmuseum“ war die Schauspielerin Saskia Leder zu Gast und präsentierte eine schwarze Komödie. Wegen der unsicheren Wetterlage fand die Aufführung nicht draußen, sondern im Museum statt.

Saskia Leder stellte sich als Oberbürgermeister-Kandidatin für Tecklenburg vor und bezog das Publikum gekonnt und mit scharfer Zunge mit ein. Als Karrierefrau, Mutter von zwei Kindern und mit einem treu sorgenden Ehemann versehen kam sie daher und machte schnell deutlich, dass jeder, der Karriere mache, Leichen im Keller habe. Wichtig sei es im politischen Leben, einen guten Friseur zu haben. „Angie, meine Freundin aus der Uckermark, begann ihre Karriere auch erst, nachdem sie den Friseur gewechselt hat“, erzählte Saskia und erntete Gelächter.

Das Ende der Geschichte: Der Weg zum Oberbürgermeister-Posten in Tecklenburg ist frei, nachdem die Konkurrenz verhaftet wurde. Aber noch besser als der Chefsessel in der Festspielstadt ist es, den Weg nach Berlin zu gehen.

Die Stimmung war hervorragend im Oberstübchen des Puppenmuseums, das sich erstaunlich wandlungsfähig präsentierte.

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