Grüne laden zum Ortsspaziergang ein
Verkehrssituation ein Thema

Tecklenburg-Leeden -

Trotz der hohen Temperaturen traf sich jetzt eine Gruppe aus interessierten Bürgern, Vertretern der Interessengemeinschaft Leeden und Kandidaten der Grünen für die Kommunalwahl, um vor Ort wünschenswerte Veränderungen in Leeden zu diskutieren.

Donnerstag, 13.08.2020, 06:29 Uhr aktualisiert: 14.08.2020, 17:54 Uhr
Mitglieder der Grünen tauschten sich in Leeden mit interessierten Bürgern aus. Die Verkehrssituation war ebenso ein Thema wie ein mangelndes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche.
Mitglieder der Grünen tauschten sich in Leeden mit interessierten Bürgern aus. Die Verkehrssituation war ebenso ein Thema wie ein mangelndes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche. Foto: Grüne

Trotz der hohen Temperaturen traf sich jetzt eine Gruppe aus interessierten Bürgern, Vertretern der Interessengemeinschaft Leeden und Kandidaten der Grünen für die Kommunalwahl , um vor Ort wünschenswerte Veränderungen in Leeden zu diskutieren.

Wichtiges Thema war die Verkehrssituation an der Rosenstraße, die nach wie vor nicht verkehrsberuhigt ist und wo es bereits zu Unfällen gekommen ist. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung sei hier dringend geboten, heißt es in einem Pressebericht der Grünen.

Auch die Durchgangsstraße, die an Grundschule, Kindergarten und Bolzplatz vorbei durch Leeden führt, ist nur bis 17 Uhr von montags bis freitags auf 30 Stundenkilometer begrenzt, obgleich Kinder und Jugendliche nach der Zeit noch in diesem Bereich unterwegs sind. Eine dauerhafte Beschränkung auf Tempo 30, waren sich die Anwesenden einig, sei eine sinnvolle und einfache Maßnahme für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern. In diesem Zusammenhang wurde auch der Bau eines Radweges gefordert, um die Ortsteile Leeden und Ledde zu verbinden – eine Notwendigkeit, die auch für andere Verbindungen von Ortsteilen in Tecklenburg sehr wünschenswert wäre.

Ein weiteres Thema war das mangelnde Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche. Nicht nur ein fehlendes Programm für die Sommerferien wurde beklagt, sondern auch die Vernachlässigung der Jugendarbeit insgesamt: So würden zwar ansässige Vereine, wie zum Beispiel der Radsportverein oder die Initiative „Junges Gemüse“ viel für die Kinder und Jugendlichen organisieren, aber eine davon unabhängige Anlaufstelle in Form eines Jugendtreffs und eine Betreuung der Jugendlichen durch die Jugendpflege, wie man sie in Tecklenburg und Brochterbeck findet, fehlt. Bislang gibt es weder entsprechende Räumlichkeiten noch eine personelle Betreuung für diese wichtige Aufgabe.

Auch seniorengerechtes Wohnen war eines der Themen, das unter den Anwesenden diskutiert wurde. Einigkeit bestand darin, dass dringend Möglichkeiten geschaffen werden müssen, um älteren Menschen in Leeden, die nicht mehr eigenständig leben können, eine Perspektive zu schaffen, weiter in ihrem Ort zu wohnen.

Abschließend wurde noch die Notwendigkeit unterstrichen, sich für den Artenschutz und die Artenvielfalt auch durch Blühstreifen einzusetzen, von denen es bislang nur wenige in Leeden gibt. Auch die Beschneidung der Gehölze an der Rosenstraße, welche nach einhelliger Meinung der Anwesenden zu radikal gewesen sei, fand in dem anregendem Austausch Erwähnung.

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