Umzug des Kindergartens ist im Dezember geplant
Neues Zuhause für die „Pusteblume“

Tecklenburg-Leeden -

Der Kindergarten „Pusteblume“ zieht im Dezember in einen Neubau um. Die Mädchen und Jungen sowie das Team freuen sich bereits.

Samstag, 03.10.2020, 10:06 Uhr aktualisiert: 04.10.2020, 15:58 Uhr
Die Mädchen und Jungen freuen sich bereits auf den Umzug in den neuen Kindergarten.
Die Mädchen und Jungen freuen sich bereits auf den Umzug in den neuen Kindergarten. Foto: Pusteblume

„Manche Kinder packen gedanklich schon die Koffer.“ Annika Niesemeyer muss schmunzeln, wenn sie an die Vorfreude der Mädchen und Jungen denkt. Der Leiterin des evangelischen Kindergartens „Pusteblume“ geht es nicht anders. Denn im Dezember steht der Umzug der Einrichtung in ein neues Gebäude an der Leedener Straße bevor. Größer, heller und moderner wird es künftig in der „Pusteblume“ sein.

55 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren besuchen derzeit den Kindergarten. Ab dem nächsten Sommer sollen auch jüngere Kinder aufgenommen werden. „Der Bedarf wird immer größer“, weiß Annika Niesemeyer. Damit wächst auch der Platzbedarf. Zudem sind in der alten „Pusteblume“, direkt neben der Grundschule, die sanitären Anlagen veraltet, einen Mehrzweckraum gibt es nicht. Derzeit wird bereits die extra umgestaltete Aula der Grundschule als Gruppenraum mitgenutzt.

Der Kindergarten bekommt eine Holzfassade und ein begrüntes Dach.

Annika Niesemeyer

Der neue Kindergarten ist als Drei-Gruppen-Anlage konzipiert mit Erweiterungsmöglichkeit. Jede Gruppe bekommt einen eigenen Flügel mit einem lichtdurchfluteten Gruppenraum, Ruhe- und Nebenraum sowie ein Zimmer für Material. Es gibt einen Mehrzweckraum sowie einen Raum für das Team. Das besteht aus insgesamt elf Mitarbeitern, darunter sind neun pädagogische Kräfte. Direkt im Eingangsbereich befinden sich das Büro der Leiterin und die Küche. Jeder Flügel wird farblich anders gestaltet. Bei der Marienkäfergruppe wird zum Beispiel Rot dominieren. „Aber alles dezent“, sagt die Leiterin, die eine Reizüberflutung vermeiden möchte. Die Spielsachen würden schon genug Farbe in die Räume bringen.

Für Annika Niesemeyer ist es spannend, den Neubau zu begleiten, denn sie ist in die Planung mit eingebunden. Und obwohl das Gebäude noch eine Baustelle ist, ist sie bereits begeistert. Der Kindergarten bekomme eine Holzfassade und ein begrüntes Dach, erzählt sie. Und auch aus dem Außengelände werde man „etwas Schönes machen“.

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