Diakonisches Werk verabschiedet Auszubildende
Hindernisse durch Corona

Tecklenburg -

Von den neun Auszubildenden, die jetzt beim Diakonischen Werk „verabschiedet“ wurden, bleiben sieben ihrem Arbeitgeber erhalten.

Donnerstag, 08.10.2020, 19:45 Uhr aktualisiert: 09.10.2020, 15:50 Uhr
Die Auszubildenden mit ihren Praxisanleiterinnen, der Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung Annette Niederdalhoff (links), den Vorständen Pfarrer Jürgen Nass und Stefan Zimmermann (Mitte).
Die Auszubildenden mit ihren Praxisanleiterinnen, der Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung Annette Niederdalhoff (links), den Vorständen Pfarrer Jürgen Nass und Stefan Zimmermann (Mitte). Foto: Diakonisches Werk

Neun Auszubildende haben erfolgreich ihre Ausbildung in den verschiedenen Einrichtungen des Diakonischen Werkes im evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg abgeschlossen – sieben davon bleiben dem Diakonischen Werk weiterhin als Mitarbeitende erhalten.

Bei einer kleinen Zusammenkunft wurden die ehemaligen Auszubildenden durch die Vorstände des Werkes, Stefan Zimmermann und Pfarrer Jürgen Nass, mit viel Respekt und großer Wertschätzung verabschiedet – wobei „Verabschiedung“ die Situation nicht vollständig beschreibt: „Wir sind stolz und freuen uns sehr verkünden zu dürfen, dass sieben der neun Auszubildenden auch in Zukunft als Mitarbeitende des Diakonischen Werks tätig sein werden“, teilte Stefan Zimmermann, geschäftsführender Vorstand des Diakonischen Werkes, mit.

Erhebliche Hindernisse

In den Gesprächen mit den ehemaligen Auszubildenden wurde deutlich, dass coronabedingte Maßnahmen wie Online-Unterricht und die Ausführung der Abschlussprüfung an Übungspuppen statt an echten Patienten erhebliche Hindernisse im gewohnten Ausbildungsverlauf darstellten. Zimmermann betonte dementsprechend: „Sie alle können sehr stolz auf sich sein, die Ausbildung trotz all der Schwierigkeiten während der Corona-Pandemie erfolgreich bestanden zu haben.“ Der Vorstand bedankte sich zudem bei den Praxisanleiterinnen der diakonischen Einrichtungen, die den jungen Frauen mit Rat und Tat zur Seite standen und dabei immer ein offenes Ohr für Fragen, aber auch für ihre Ängste und Sorgen hatten.

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