Juan Carlos Sabater und Band im Kulturhaus
Südamerikanische Klänge sorgen für Begeisterung

Tecklenburg -

Fast 100 Besucher kamen ins Kulturhaus, als dort Juan Carlos Sabater mit seiner band für Sommerfeeling sorgte.

Sonntag, 11.10.2020, 18:01 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 18:12 Uhr
Juan Carlos Sabater (links) und seine Band brachten das Publikum zum Toben – auch wenn es dabei sitzen musste.
Juan Carlos Sabater (links) und seine Band brachten das Publikum zum Toben – auch wenn es dabei sitzen musste. Foto: Gernot Gierschner

Draußen strömender Regen und drinnen Sommerfeeling – größer hätte der Unterschied am Samstagabend im Kulturhaus Tecklenburg nicht sein können. Dank des Hygienekonzeptes, welches frische Luft und damit geöffnete Türen verlangte, untermalte der prasselnde Regen die südamerikanischen Klänge von Juan Carlos Sabater und seiner Band.

„Was ist eine Band ohne Publikum?“ Man spürte schon bei der Begrüßung die große Freude der Musiker, endlich wieder auftreten zu können. Musik, die in die Beine geht, im Sitzen zu genießen ist gewöhnungsbedürftig. Aber die fast 100 Besucher waren trotzdem dankbar dafür, sich im Takt der Rhythmen bewegen zu können und sei es nur beim „Sitzreggae“.

Der Venezolaner und seine Band sind in der Region seit Jahren keine Unbekannten. Ob bei der Kneipentour „Tecklenburg rockt“, in Münster beim Hafenfest oder im Kultursommer – immer sorgt Juan Carlos Sabater für Stimmung und gute Laune. „Die Mischung macht es“, davon ist der Künstler überzeugt. Diese Mischung aus eigenen spanischen Songtexten in der Kombination mit Latin, Bossa-Nova, Reggae, Pop und Blues gefällt. Dazu kommen das virtuose Gitarrenspiel und die Interpretation großer Rockklassiker – mit der unweigerlichen „weinenden“ Gitarre (While My Guitar Gently Weeps).

Stimmung und gute Laune

Juan Carlos Sabater startete den Abend mit einigen älteren eigenen Stücken aus dem Jahr 1984, zu finden auf dem Vinyl-Album „Fuga“. Damals tourte der gebürtige Venezolaner mit seiner gleichnamigen Band sehr erfolgreich durch die USA. Weitere eigene Stücke wie „Traffic Jam“ folgten, bevor der Rest des Abends den Giganten an der Gitarre gewidmet wurde, erwähnt sei nur Eric Clapton.

Der „fünfte Mann“, wie Juan Carlos Sabater sein Publikum liebevoll nannte, zeigte sich begeistert. Wippte der eine oder die andere am Anfang nur mit dem Fuß, steigerte man sich von Stück zu Stück über zaghaftes Mitklatschen bis zum rhythmischen Stakkato und tosendem Applaus zum Abschluss. Dass das Konzert nicht ohne Zugabe zu Ende gehen durfte, muss eigentlich nicht erwähnt werden.

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