Tecklenburg Fairtrade-Town: Erstes Treffen der Steuerungsgruppe
Viele Akteure mit einbinden

Tecklenburg -

Aktivitäten zum fairen Handel koordinieren und für dieses Thema sensibilisieren: Das ist die Aufgabe der Steuerungsgruppe „Tecklenburg Fairtrade-Town“.

Montag, 02.11.2020, 06:28 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 06:30 Uhr
Die Stadt bewirbt sich um die Zertifizierung als Fairtrade-Town.
Die Stadt bewirbt sich um die Zertifizierung als Fairtrade-Town. Foto: Stadt Tecklenburg

Ohne technische Störungen, dafür mit viel Engagement und Tatendrang hat sich die Steuerungsgruppe „Tecklenburg Fairtrade-Town“ virtuell ausgetauscht. Sie besteht aus Vertretern von Kirchen und Vereinen, Bildungseinrichtungen, Wirtschaft und Stadtverwaltung. Unterstützt wurde die Gruppe dabei vom Energieland 2050 des Kreises.

Die Steuerungsgruppe soll zukünftig gebündelt Aktivitäten zum fairen Handel stärker koordinieren und die Gewerbetreibenden, Einwohner und Touristen Tecklenburgs verstärkt für den fairen Handel und deren sozial- und klimapolitischen Folgen sensibilisieren. Ebenfalls anwesend war Bürgermeister Streit, der das Thema Fairtrade unterstützt und das Engagement, das die Teilnehmer bereits unabhängig von der Steuerungsgruppe zeigen, sehr schätzt, heißt es in einem Bericht der Verwaltung. So ist das Graf-Adolf-Gymnasium bereits als Unesco-Schule engagiert, plant einen Fairtrade-Shop und ist dabei dankbar für die Erfahrungen, die bereits einige Kirchengemeinden in der Stadt oder der Verein Irati mitbringen. Auch die Jugendbildungsstätte ist mit von der Partie sowie die Wirtschaftsförderung und das Klimaschutzmanagement der Stadt sowie die Tecklenburg Touristik.

Die Steuerungsgruppe wird sich nun aktiv um die Zertifizierung bewerben, da die Grundvoraussetzungen, dass eine gewisse Anzahl an fairen Produkte bereits jetzt in Gastronomie und Einzelhandel der Stadt verfügbar sind und fairer Kaffee im Kulturhaus und der Stadtverwaltung ausgeschenkt werden, erfüllt sind.

Sollte es Ende des Jahres zu einer Auszeichnung kommen, so möchte die Steuerungsgruppe das im Rahmen der Hygieneregeln mit einer Kampagne publik machen.

„Jeder Konsument hat durch seine Kaufentscheidung für oder gegen ein faires Produkt das Instrument für mehr Klimaschutz und faire Arbeitsbedingungen im globalen Süden in der Hand“, so Sabine Wallmeier aus der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Brochterbeck.

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