Biomüll Thema im Hauptausschuss
Qualität soll deutlich verbessert werden

Tecklenburg -

Was gehört in eine Bio-Tonne? Viele „biologisch abbaubare“ Verpackungen sind offenbar nicht geeignet. Die Stadt soll jetzt die Haushalte informieren, was wie geht und was nicht.

Donnerstag, 26.11.2020, 21:56 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 17:20 Uhr
„Fehlwürfe“ nennen die Fachleute Inhalte, die nicht in eine Biotonne gehören.
„Fehlwürfe“ nennen die Fachleute Inhalte, die nicht in eine Biotonne gehören.

Sechs Mal seien die Biomülltonnen in der Stadt bereits auf ihren Inhalt kontrolliert worden. Nach Darstellung von Patrick van der Meer aus der Steuerabteilung im Hauptausschuss geht es darum, die Qualität des Biomülls zu verbessern. In der Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes stehe zum Beispiel, dass wiederholte Fehlwürfe zum Entzug der Biotonne führen können. „Betroffene müssen dann die teurere Restmülltonne nehmen“. Auch für Tecklenburg stehe die Entscheidung an, diese Satzung anzuwenden. Bernd Pieper (Fachbereich Bauen und Planen) sagte, die Qualität des Biomülls solle insgesamt soweit verbessert werden, dass das „Ergebnis direkt im Garten eingesetzt werden kann.“ Es sei geplant, dass Nutzer das Material kostenlos am Biohof in Saerbeck abholen könnten.

Bei den Fehlwürfen handele es sich zum Beispiel um Plastiksäcke, die zwar aus recyceltem Material bestünden, aber eigentlich nicht für die Biotonne vorgesehen seien.

Rainer Bünte (Grüne) und Andreas Voß (SPD) regten an, die Haushalte entsprechend zu informieren und aufzuklären, was in eine Biotonne gehöre. Auf vielen Produkten zur Biomüll-Entsorgung stehe der Hinweis „biologisch abbaubar“. Das führe zu vielen Irritationen. Eine erste Überlegung, die Infos dazu auf dem Abfallkalender zu platzieren, wurde von Patrick van der Meer verworfen. „Der ist schon voll. Dafür ist da kein Platz mehr.“

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