Waldfreibad Thema im Hauptausschuss
Fast 50 Prozent weniger Badegäste

Tecklenburg -

Fast 50 Prozent weniger Badegäste in der kurzen Saison 2020 – Badleiter Tilo Frömmel deutete einige Konsequenzen in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses an.

Samstag, 28.11.2020, 10:55 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 17:19 Uhr
Ein Bild aus „normalen“ Tagen: Das Waldfreibad in Tecklenburg erfreut sich großer Beliebtheit.
Ein Bild aus „normalen“ Tagen: Das Waldfreibad in Tecklenburg erfreut sich großer Beliebtheit.

Fast 36 000 Besucher hatte das Waldfreibad in Tecklenburg 2019. „In diesem Jahr haben wir 18 266 Badegäste gezählt“, informierte Tilo Frömmel im Haupt- und Finanzausschuss. Der Leiter Bäder der Bäder und Wasser GmbH ( BWG ) erläuterte dem Gremium den Wirtschafts- und Erfolgsplan für das Jahr 2021. Dazu gehörten die Zahlen, und die Corona-Bedingungen, die sie „verursacht“ haben, als Basis.

Zum eigentlichen Saisonstart Anfang Mai konnte das Bad nicht geöffnet werden. „Ob es überhaupt eine Badesaison geben und wie lange die dann dauern würde, war für uns nicht vorhersehbar“, sagte Frömmel. Das Team habe entscheiden, ein Hygienekonzept zu entwickeln, das beim Gesundheitsamt vorgelegt werden musste. „Von dort haben wir übrigens bis heute keine Rückmeldung“, deutete Frömmel an, wie viele Aufgaben dort in Corona-Zeiten erledigt werden müssen. „Zudem wollten wir an den normalen Öffnungszeiten weitgehend festhalten“. Deshalb sei die Aufenthaltsdauer auf maximal vier Stunden begrenzt worden. „Trotzdem hatten wir an einem heißen Tag 1087 Badegäste.“ Das sei eine logistische Meisterleistung des Teams gewesen, dieses nach den geltenden Regeln zu organisieren – ein Hinweis darauf, dass das Waldfreibad durchaus beliebt sei in der Region. Die Wartezeit vor dem Waldfreibad sei vertretbar gewesen, führte Frömmel aus.

Aber: Weniger Badegäste bedeuten auch weniger Einnahmen. 2019 waren 66 000 Euro an Eintrittsgeldern kalkuliert worden. Erzielt wurden rund 83 500 Euro – der Zuschussbedarf sei um die Summe gesunken, nannte Frömmel ein Erlösbeispiel. Für 2020 sei mit fast 67 000 Euro an Eintrittsgeldern gerechnet worden. „Die genauen Zahlen liegen noch nicht vor. Aber wir werden die summe bei weitem nicht erreicht haben.“ Daneben fielen 2020 auch Einnahmen aus dem Kiosk-Betrieb oder aus Kursangeboten weg. Für 2021 sei der Plan 2020 in die Kalkulation eingestellt worden.

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