Grußwort zum Jahreswechsel von Bürgermeister Stefan Streit
Aus jeder schwierigen Situation Positives ziehen

Der Stadt stehen besondere Herausforderungen bevor, besonders im Bereich der städtebaulichen Weiterentwicklung. Doch Bürgermeister Stefan Streit geht in seinem Grußwort zum Jahreswechsel auch auf die Corona-Pandemie ein.

Donnerstag, 31.12.2020, 09:08 Uhr aktualisiert: 31.12.2020, 09:10 Uhr
Bürgermeister Stefan Streit
Bürgermeister Stefan Streit

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein Neues Jahr bringt immer Ungeahntes mit sich – und doch wird 2020 in besonderer Weise in die Geschichte eingehen, denn mit etwas so Großem und Weitreichendem wie einer Pandemie hat wohl niemand gerechnet.

Dementsprechend groß waren die Herausforderungen auch für unsere Festspielstadt, vor die wir seit Anfang März gestellt wurden und die nahezu alle Bereiche betrafen – das Familienleben, die berufliche Situation, unsere sozialen Kontakte, unser Vereins- und Veranstaltungsleben sowie die Einschränkungen aller öffentlichen Bereiche insbesondere im Handel und in der Gastronomie.

Solidarisches Handeln zur Aufrechterhaltung unseres leistungsfähigen Gesundheitssystems haben auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Tecklenburg bewiesen. Wir mussten zum Beispiel kaum ordnungsrechtlich einschreiten – dafür meinen recht herzlichen Dank an Sie für das breite Verständnis! Ein besonderer Dank gilt auch den Krisenstäben des Kreises und der Stadt!

Mit dem bevorstehenden Lichtblick auf wiederkehrende Normalität im Laufe des kommenden Jahres haben alle diejenigen, die sich in diesem Jahr besonders solidarisch zeigen mussten, 2021 unsere Solidarität verdient. Neben dem lokalen Einzelhandel und der Gastronomie sind dies auch das Vereinsleben sowie Kunst, Kultur und die Freilichtspiele unserer Festspielstadt.

Das Jahr 2021 wird nicht nur ein Jahr der Hoffnung.

Bürgermeister Stefan Streit

Das Jahr 2021 wird nicht nur ein Jahr der Hoffnung, sondern auch ein Jahr der städtebaulichen Weiterentwicklung unserer Festspielstadt werden. Mit dem durch die Bürgerschaft erarbeiteten und vom neuen Rat in der Dezembersitzung beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzept mit 70-prozentiger Landesförderung sind Meilensteine der Weiterentwicklung Tecklenburgs gesetzt worden: Umbau und Sanierung des Kulturhauses zu einer soziokulturellen, modernen Veranstaltungsstätte, die Aufwertung des Burgberges sowie Weiterentwicklung des Kurparks zu einem Vitalpark, Neuherrichtung des Jugendtreffs und Lichtinszenierung in der historischen Altstadt. Zudem freue ich mich auf die Eröffnung des Kneippzentrums Tecklenburger Land am Waldfreibad sowie des Feierabendmarktes nach Remisenerweiterung hoffentlich bereits im Frühjahr!

Für Ledde geht mit der Förderung von Dorferneuerungsmitteln das Projekt „Rund um die Ledder Dorfkirche“ an den Start.

In Brochterbeck kann man sich 2021 auf einen neuen großen, modernen Lebensmittelmarkt samt Bäckerei mit einer großzügigen Parkplatzfläche sowie ein neuverortetes größeres Feuerwehrgerätehaus freuen. Der notarielle Vertrag hierfür mit der Agritura Raiffeisen e.G. wurde kurz vor Weihnachten beurkundet und vom Rat genehmigt. Die Welt dreht sich also weiter, auch in unserer vierfach starken Stadt und das ist auch gut so. Und vielleicht hält das nun kommende Jahr 2021 auch noch weitere äußerst positive Entwicklungen für unsere Festspielstadt bereit.

An dieser Stelle möchte ich all denen danken, die mit Herz und Verstand engagiert daran mitwirken, dass Tecklenburg so lebendig, facettenreich und einzigartig ist und bleibt: Angefangen bei meinen Mitarbeitern der Stadtverwaltung über die Mitglieder des neu gewählten Rates, über unsere Interessengemeinschaften und Vereine bis hin zu allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich beruflich oder ehrenamtlich zum Wohle unserer Gemeinschaft einsetzen, wie zum Beispiel unsere Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Ohne Euren/Ihren so wertvollen Beitrag würde unsere vierfach starke Stadt nicht da stehen, wo sie steht.

Meine Gedanken zum Jahresausklang lassen mich zu dem Schluss kommen, dass man aus jeder schwierigen Situation etwas Positives ziehen kann – und sollte: Nicht zuletzt hat sie uns entschleunigt und unseren Blick für unsere Nächsten, unsere Gesundheit, unser Zuhause und uns selbst neu geschärft. So sind wir zum Jahresende hoffentlich auch ein Stück weit mehr bei uns selbst und dem, was uns wirklich wichtig ist, angekommen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein friedliches und vor allem gesundes Jahr 2021, in das Sie zuversichtlich und krisengestärkt gehen mögen!

Ihr

Stefan Streit

Bürgermeister der

Festspielstadt Tecklenburg

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7744981?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F187%2F
Nachrichten-Ticker