Serie Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Mit Licht für schönes Ambiente sorgen

Tecklenburg -

Ein Lichtkonzept soll für noch mehr Ambiente in der Stadt sorgen. Im nächsten jahr soll die Planung dafür beginnen.

Dienstag, 05.01.2021, 20:59 Uhr
Die Stadtkirche wird bereits lichttechnisch in Szene gesetzt und lenkt die Blicke auf sich.
Die Stadtkirche wird bereits lichttechnisch in Szene gesetzt und lenkt die Blicke auf sich. Foto: Heiner Schäffer

Die Altstadt hat Flair. Nicht umsonst kommen vor allem an den Wochenenden viele Besucher, um zu flanieren – selbst in Corona-Zeiten. Ob tagsüber oder gegen Abend, wenn es dämmerig wird, die Stadt ist etwas Besonderes. Wenn sie dann auch noch geschmackvoll beleuchtet wird, ist das Ambiente noch stimmungsvoller. Genau da soll die Lichtgestaltung in der Altstadt ansetzen. Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek) sind dafür 130 000 Euro vorgesehen. Die Umsetzung soll in den Jahren 2023 bis 2025 erfolgen.

Licht könne Charakteristika und Identitäten hervorheben, indem architektonische Elemente betont würden, heißt es im Isek. Eine angenehme Aufenthaltsqualität und ein verbessertes Sicherheitsgefühl sind weitere positive Aspekte. Zur weiteren Aufwertung und Attraktivitätssteigerung des Tecklenburger Zentrums werde daher die Gestaltung der Altstadt mittels Licht angestrebt. „Dabei sind sowohl die Funktionsbeleuchtung im öffentlichen Raum als auch die Lichtinszenierung von Gebäudefassaden, Brunnen, Bäumen sowie Wegeverbindungen in den Blick zu nehmen. Auf das historische Erbe und den Bestand im Tecklenburger Zentrum ist Bezug zu nehmen, Handlungsempfehlungen für die Zukunft sind daraus zu entwickeln.“

Licht und Beleuchtung sind wesentliche Gestaltungselemente.

Aus dem Isek

Zunächst soll der Bestand der Beleuchtung an den Gebäuden im öffentlichen Raum sowie der Straßen- und Funktionsbeleuchtung erfasst werden. Im Anschluss werden Möglichkeiten der Lichtinszenierung entwickelt und Ausführungsplanungen erarbeitet. Entsprechend der lokalen Situation sollen die Beleuchtungskörper möglichst einheitlich sein. Zudem wird eine möglichst indirekte Beleuchtung bevorzugt. „Der Einsatz energiesparender und klimafreundlicher Leuchtmittel ist dabei selbstverständlich“, heißt es im Isek.

Dann geht es an die Umsetzung: Mit Probeinszenierungen sollen die Effekte konkret veranschaulicht werden. Räumliche Schwerpunkte sollen insbesondere der Markt (unter anderem mit dem Torhaus Legge, dem Haus des Gastes und dem Brunnen) mit der Verbindung zum Meesenhof, die Landrat-Schultz-Straße sowie die Schlossstraße sein. In drei Bauabschnitten soll das Konzept umgesetzt werden. „Dabei sind insbesondere der öffentliche Raum und stadtbildprägende Gebäude in den Blick zu nehmen“, ist im Isek nachzulesen.

Für die Umsetzung der Lichtinszenierung an privaten Wohn- und Geschäftsimmobilien kann das Förderinstrument „Verfügungsfonds“ genutzt werden.

Die Planung der Lichtgestaltung soll laut Isek 2022 beginnen. Dafür sind 10 00 Euro vorgesehen. Insgesamt rechnet man mit Fördermitteln seitens des Landes in Höhe von 91 000 Euro.

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