Weltgebetstag soll stattfinden – Werkstätten werden abgesagt
„Worauf bauen wir?“ lautet das Motto

Tecklenburger Land -

2021 kommt der Weltgebetstag von Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu. Er wird am 5. März stattfinden – trotz Corona. Doch wahrscheinlich anders als gewohnt, heißt es in einer Mitteilung des Kirchenkreises.

Mittwoch, 06.01.2021, 18:21 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 18:30 Uhr
Das Bild „Cyclon Pam II“ steht als Motiv für den Weltgebetstag 2021. Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam im Jahr 2015 über Vanuatu zog.
Das Bild „Cyclon Pam II“ steht als Motiv für den Weltgebetstag 2021. Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam im Jahr 2015 über Vanuatu zog. Foto: Juliette Pita

Das Vorbereitungsteam für den Weltgebetstag 2021 auf Ebene des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg und Dekanatsebene hat sich entschieden, die Weltgebetstags-Werkstätten in Ibbenbüren für die Teams aus den Gemeinden am 13. und 14. Januar coronabedingt abzusagen.

Die beiden größeren Veranstaltungen hätten nur unter erschwerten Bedingungen angeboten werden können. Stattdessen plant das Team, den beteiligten Frauen eine „Vorbereitungstüte“ für den Weltgebetstags-Gottesdienst am 5. März zu schicken.

2021 kommt der Weltgebetstag von Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu. Er wird am 5. März stattfinden – trotz Corona. Doch wahrscheinlich anders als gewohnt, heißt es in einer Mitteilung des Kirchenkreises.

Hören und handeln in Einklang bringen

„Worauf bauen wir?“ ist das Motto des Weltgebetstags aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24-27 stehen wird. Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag ermutigen. Denn nur das Haus, das auf festem Grund steht, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in dem Bibeltext. Dabei gilt es, Hören und Handeln in Einklang zu bringen: „Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst zum 5. März.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland werden rund um den 5. März hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen.

Das Bild „Cyclon Pam II“ der vanuatuischen Künstlerin Juliette Pita steht als Motiv für den Weltgebetstag 2021. Es stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam im Jahr 2015 über Vanuatu zog. Es zeigt eine Frau in traditioneller Kleidung, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt und betet. Der Sturm fegt über Frau und Kind hinweg. Eine Palme mit starken Wurzeln kann sich dem starken Wind beugen und schützt beide so vor dem Zyklon. Im Hintergrund sind Kreuze für die Todesopfer des Sturms zu sehen.

Mehr Informationen finden Interessierte unter www.weltgebetstag.de.

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