Vom GAG zum Kepler-Gymnasium
Stefanie Wittlage ist voller Tatendrang

Tecklenburg/Ibbenbüren -

Die Digitalisierung, die neuen Anforderungen an die Gesellschaft und die Medien, der moderne Anbau, an Arbeit dürfte es Stefanie Wittlage nicht mangeln. Die bisherige Konrektorin des Graf-Adolf-Gymnasiums hat ihre neue Stelle als Leiterin des Ibbenbürener Kepler-Gymnasiums angetreten.

Donnerstag, 04.02.2021, 18:06 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 18:10 Uhr
Hermann Voss, schulfachlicher Dezernent für Gymnasien der Bezirksregierung Münster, überreichte Stefanie Wittlage die Urkunde zum Dienstantritt als neue Schulleiterin.
Hermann Voss, schulfachlicher Dezernent für Gymnasien der Bezirksregierung Münster, überreichte Stefanie Wittlage die Urkunde zum Dienstantritt als neue Schulleiterin. Foto: Kepler-Gymnasium

„Ich freue mich auf den Kepler-Geist, freue mich auf die Arbeit und die Zeit, in der ich das Kollegium, die Schülerschaft und die Eltern endlich auch live kennenlernen kann.“ Mit diesen Worten, dazu sehr erfrischend und voller Tatendrang, stellte sich Stefanie Wittlage am Montag dem Leitungsteam als neue Schulleiterin des Johannes-Kepler-Gymnasiums vor, heißt es in einem Pressetext der Schule.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hatten zahlreiche Begrüßungsworte die neue Schulleiterin zunächst nur auf digitalen Kanälen erreicht, ein in der Tat höchst ungewöhnlicher Start für Wittlage. Diesen bezeichnet sie dennoch als sehr gelungen. „Ich bin offen und mit viel Akzeptanz am Kepler-Gymnasium begrüßt und aufgenommen worden, die ersten Tage sind gut gestartet“, sagte die Nachfolgerin des pensionierten Paul-Georg Weiser laut Pressemitteilung.

Für die anstehenden Herausforderungen ist sie bestens vorbereitet. Sowohl am Augustin-Wibbelt-Gymnasium in Warendorf als auch am Graf-Adolf-Gymnasium in Tecklenburg war sie als stellvertretende Schulleiterin aktiv, teilweise kommissarisch sogar als Leiterin.

Ich bin offen und mit viel Akzeptanz am Kepler-Gymnasium begrüßt und aufgenommen worden, die ersten Tage sind gut gestartet.

Stefanie Wittlage

Und sie erkennt bereits Gemeinsamkeiten. „Auch in Warendorf hatten wir eine große Oberstufe und viele Schulwechsler, ich schätze diesen Laufbahnwechsel sehr, der seitens des Gymnasiums das Fördern und vor allem das Ermutigen der Schülerinnen und Schüler erfordert“, will sie die Tradition des Kepler fortsetzen. Der besondere Reiz sei die Mischung aus „Ur-Kepleranern“ sowie den neuen Haupt- und Realschülern.

Zunächst einmal müsse sich Stefanie Wittlage in ihrem neuen Umfeld einfinden, sich ein Bild über Strukturen am Kepler verschaffen und viele Gespräche führen. Dann stünden einige Herausforderungen an, heißt es in der Mitteilung der Schule.

Die Digitalisierung, die neuen Anforderungen an die Gesellschaft und die Medien, der moderne Anbau, an Arbeit dürfte es ihr nicht mangeln. Viel Wert lege Wittlage darauf, an Kontinuitäten des viel beschworenen „Kepler-Geistes“ festzuhalten, bewährte Traditionen wolle sie wahren und weiterführen, teilt das Kepler-Gymnasium mit.

Herausforderungen

Dass dabei immer wieder neue Akzente gesetzt werden müssen, um den Anforderungen einer sich verändernden Schullandschaft innovativ begegnen zu können, stehe für die neue Schulleiterin außer Frage. Unter anderem müsse man „auf die aktuellen Verhältnisse mit entsprechenden Digitalisierungsmaßnahmen reagieren“, ist sich Wittlage sicher.

Für all die genannten Aspekte sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der ganzen Schulgemeinschaft, dem Kollegium, den Eltern sowie Schülerinnen und Schülern unerlässlich.

Der zuständige schulfachliche Dezernent Hermann Voss von der Bezirksregierung Münster wünscht der neuen Schulleiterin am Kepler-Gymnasium ein gutes Händchen, Zuversicht und Mut bei den Tausenden von Entscheidungen, die eine Schulleitung treffen muss. Er war nach Ibbenbüren gekommen, um Stefanie Wittlage nebst der Urkunde die Glückwünsche der Bezirksregierung zu übermitteln.

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