Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Ohne Koordination geht es nicht

Tecklenburg -

Ob Immobilienbesitzer, Gewerbetreibende, Bürgervereine oder sonstige relevante Akteure. Beim Thema Altstadt/Zentrum sieht das Innerstädtische Entwicklungskonzept (Isek) vor, alle Beteiligten zu abgestimmten Vorgehen zu bewegen.

Montag, 08.02.2021, 06:36 Uhr aktualisiert: 08.02.2021, 18:25 Uhr
Auch Privatleute sind aufgefordert, an der Aufwertung der Altstadt mitzuwirken. Dabei sollen sie unterstützt werden.
Auch Privatleute sind aufgefordert, an der Aufwertung der Altstadt mitzuwirken. Dabei sollen sie unterstützt werden. Foto: Ruth Jacobus

Eigentlich sind alle gefragt, aufgefordert und gern gesehen, wenn es um die gestalterische Aufwertung der Altstadt geht: Bewohner, Immobilienbesitzer und Gewerbetreibende. Die Maßnahmen, die im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (Isek) umgesetzt werden sollen oder können, muss niemand alleine stemmen – jeder soll Unterstützung und Beratung finden. „Altstadtkoordination“ heißt dieser Punkt im Isek, der ab Mitte des Jahres realisiert werden soll.

Das Isek umfasse eine Reihe von Maßnahmen, die unter unter Beteiligung der Akteure aus dem Zentrum konkretisiert werden sollen beziehungsweise ausschließlich von ihnen umgesetzt werden können. „Die Initiierung, Weiterqualifizierung, Umsetzung und Begleitung der im Isek genannten Maßnahmen sowie die Aktivierung des Engagements privater Akteure erfordern ein erhebliches Maß an Koordinations- und Projektmanagementleistungen“, heißt es im Isek. Vor diesem Hintergrund soll eine Altstadtkoordination eingerichtet werden.

Es sind nicht gerade weniger Aufgaben, die in diesem Bereich anfallen. Dazu gehören das Projektmanagement für die Umsetzung der Isek-Maßnahmen, zum Beispiel die Baustellenkoordination sowie die Aktivierung, Beratung und Koordinierung von Immobilienbesitzern, Gewerbetreibenden, Bürgervereinen und sonstigen für die Innenstadt relevanten Akteuren.

Das Wirken als Vermittlungs- und Clearingstelle für unterschiedliche Anfragen, die Koordination und Unterstützung zu Verfügungsfonds, Fassaden- und Hofflächengestaltung sowie weiterer Maßnahmen zur Stadtgestaltung kommen hinzu. Private Akteure sollen bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt werden. Kreative Nach- und Zwischennutzungen leerstehender Ladenlokale sind ebenso Schwerpunkte der Altstadtkoordination wie Öffentlichkeitsarbeit.

Insgesamt geht es um flankierende Maßnahmen mit den Zielen, das Zentrum funktional und gestalterisch auszuwerten, das besondere Ambiente der Altstadt zu sichern und weiterzuentwickeln, das Zentrum mit seinen zentralen Funktionen zu sichern und zu stärken, privates Engagement zu aktivieren und zu unterstützen sowie die Zusammenarbeit öffentlicher und privater Akteure zu stärken.

Rund 70 000 Euro sollen dafür pro Jahr zur Verfügung stehen. Geplant ist ein Zeitraum von Mitte 2021 bis Mitte 2026. Von den Gesamtkosten in Höhe von 350 000 Euro sollen 245 000 mit Fördermitteln finanziert werden.

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