Corona-Schutz
Ledder Werkstätten: Bewohner zu 100 Prozent geimpft

Tecklenburg-Ledde -

In den Wohnbereichen der Ledder Werkstätten sind alle Menschen gegen Covid-19 geimpft. Im März geht es weiter in den Werkstätten. Kritik gibt es daran, wer übrig gebliebenes Serum verabreicht bekommen hat. Von Ruth Jacobus
Freitag, 19.02.2021, 20:17 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 19.02.2021, 20:17 Uhr
Bislang sind die Ledder Werkstätten verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen.
Bislang sind die Ledder Werkstätten verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen. Foto: LeWe
Die erste Impfaktion ist abgeschlossen, nun warten alle darauf, dass es weiter geht. 864 Impfdosen sind bei den Ledder Werkstätten im Januar und Februar verabreicht worden. Damit sind in den Wohnbereichen im Tecklenburger Land 100 Prozent der Menschen mit Behinderung und gut 90 Prozent der Mitarbeiter geimpft – vom Bufdi bis zur Leitung. Sie alle gehören nach der Priorisierung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur ersten Gruppe, die an der Reihe ist. In den Wohnbereichen leben viele ältere Menschen. „ „Wir wollten so schnell wie möglich auf die sichere Seite kommen. “ Michael Riediger „Wir wollten so schnell wie möglich auf die sichere Seite kommen“, sagt im Pressegespräch Michael Riediger, der für diesen Bereich der Ledder Werkstätten zuständig ist. „Wenn einer erkrankt, steckt er die anderen Mitbewohner an.“ Diese Gefahr ist nun dadurch gebannt, dass alle geschützt sind vor Covid-19. Das gilt auch für die Geschäftsleitung beziehungsweise den zwölfköpfigen Krisenstab der Ledder Werkstätten. Es sei die Grundidee gewesen, dass auch das Pflegepersonal, die Leitung und alle Menschen, die häufig Dienst machen in den Wohnbereichen, zum Beispiel Hausmeister, geimpft werden sollten, erläutert Geschäftsführer Ralf Hagemeier.
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