Diakonisches Werk Tecklenburg mit über 60 neuen Mitarbeitenden
Gewinn ist nicht das Ziel der Arbeit

Tecklenburg -

Über 60 neue Kollegen hat das Diakonische Werk Tecklenburg in den vergangenen eineinhalb Jahren für die unterschiedlichen Abteilungen gewonnen. Statt in einer Begrüßungsveranstaltung einschließlich Andacht in der Jugendbildungsstätte, wie in den Jahren zuvor, wurden die neuen Mitarbeitenden in einem gemeinsamen Zoom-Meeting begrüßt.

Dienstag, 02.03.2021, 19:54 Uhr
Der Vorstand des Diakonischen Werks Tecklenburg, Stefan Zimmermann (links) und Pfarrer Jürgen Nass, freut sich über 60 neue Mitarbeitende.
Der Vorstand des Diakonischen Werks Tecklenburg, Stefan Zimmermann (links) und Pfarrer Jürgen Nass, freut sich über 60 neue Mitarbeitende. Foto: Diakonisches Werk

Coronabedingt fanden im vergangenen Jahr keine Präsenzveranstaltungen statt – so musste auch die Begrüßung der neuen Mitarbeitenden im Diakonischen Werk vertagt werden. Um dennoch allen neuen Beschäftigten die Arbeit im Diakonischen Werk vorzustellen und sie untereinander bekannt zu machen, wurde der Vorstand des Werkes kreativ. Erstmals wurden alle neuen Mitarbeitenden online begrüßt, heißt es in einem Pressebericht.

Über 60 neue Kollegen hat das Diakonische Werk Tecklenburg in den vergangenen eineinhalb Jahren für die unterschiedlichen Abteilungen gewonnen. Statt in einer Begrüßungsveranstaltung einschließlich Andacht in der Jugendbildungsstätte, wie in den Jahren zuvor, wurden die neuen Mitarbeitenden in einem gemeinsamen Zoom-Meeting begrüßt. Dabei brachten die Vorstände des Werkes, Pfarrer Jürgen Nass und Stefan Zimmermann, ihnen die Vielfalt der diakonischen Arbeitsfelder im Kirchenkreis Tecklenburg näher: „Unser Auftraggeber ist nicht von dieser Welt, aber in dieser Welt“, begann Pfarrer Nass die Erläuterung des diakonischen Auftrages. „Wir arbeiten nicht ausschließlich am Gewinn orientiert, sondern tragen Gottes Liebe weiter zu allen Menschen, die unsere Hilfe benötigen.“

Wir arbeiten nicht ausschließlich am Gewinn orientiert, sondern tragen Gottes Liebe weiter zu allen Menschen, die unsere Hilfe benötigen.

Pfarrer Jürgen Nass

Die Arbeit des Diakonischen Werkes unterscheide sich von der Arbeit in der freien Wirtschaft vor allem darin, dass das Werk die erzielten Gewinne nicht an die Mitglieder ausschütten darf, sondern als gemeinnütziger Verein alle Gewinne dem Vereinszweck entsprechend reinvestiert – sei es in Projekte der Suchthilfe, in die Arbeit des Frauenhauses, in den Ausbau der ambulanten Pflege oder in weitere Bereiche der diakonischen Arbeit, heißt es in der Mitteilung.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Mitarbeitenden und ihrer Arbeitsbereiche wagte der Vorstand noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunft des Diakonischen Werkes: Ab August werde eine Offene Ganztagsgrundschule in Leeden eröffnet. Zudem werde ab Mai eine Fachbereichsleitungsebene eingeführt, die den Vorstand im anstehenden Verschmelzungsprozess mit dem Diakonischen Werk in Steinfurt-Coesfeld-Borken begleiten und entlasten soll.

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