Kneipp-Einrichtung Tecklenburger Land
Ein Zentrum zum Wohlfühlen

Tecklenburg -

Das Kneipp-Zentrum Tecklenburger Land ist fertiggestellt. Am 8. Mai soll es eröffnet werden. Schon jetzt ist es ein Ort zum Wohlfühlen.

Mittwoch, 31.03.2021, 20:51 Uhr aktualisiert: 31.03.2021, 21:00 Uhr
Rainer Budke, Bodo Möller und Hermann Lammers (von links)
Rainer Budke, Bodo Möller und Hermann Lammers (von links) Foto: Ruth Jacobus

Der Rasen und die Wildblumen müssen noch eingesät werden, auch der Schriftzug am Gebäude fehlt. Aber wenn nach Ostern die Küche geliefert und montiert wird, ist es fertig: das Kneipp-Zentrum Tecklenburger Land. Am 8. Mai soll es offiziell eröffnet werden. Die Kneippianer werden sich freuen, dann direkt neben dem Waldfreibad ein neues Zuhause zu haben. Wasseranwendungen und Yoga-Kurse, Vorträge und Kochkurse können dort abgehalten werden.

Begrüßt werden die Besucher vor dem Gebäude von einer Skulptur, die Hermann Lammers geschaffen hat. Unterstützt wurde er dabei von seinem Mitarbeiter Bodo Möller und dem 85-jährigen Malermeister Friedrich Oelrich. Der Entwurf stammt von Monika Stork aus Ladbergen. Zwischen dem geschwungen Gestell aus Eschenholz sind Tafeln mit den fünf Säulen der Kneipp-Therapie angebracht. Näher erläutert werden sie im Eingangsbereich des Zentrums.

Wir haben einen guten Zusammenhalt im Verein.

Rainer Budke

Was sofort ins Auge fällt, ist das Tretbecken. Daneben befinden sich Räume mit Fuß- und Armbecken sowie mit Badewannen und ein Behandlungsraum. Duschen, Umkleideräume, Toiletten, eine Küche und der 60 Quadratmeter große Bewegungsraum befinden sich in dem Gebäude. Warme Farben prägen die Inneneinrichtung. Große, teils bis zum Boden reichende Fenster bieten Ausblicke in die Natur.

Rund um das Kneipp-Zen-trum ist bereits jetzt mehr als zu erahnen, wie es einmal aussehen wird. Das alte Kinderbecken des Freibades ist einbezogen worden und hat eine Holzplattform erhalten. Ein Weg, natürlich mit Holzhäcksel ausgelegt, führt darum herum. Es gibt eine Ecke mit Frühlingsblumen, Wildrosen und Flieder treiben aus. In einer „Kunterbunt-Ecke“ sollen Setzlinge gepflanzt werden. Außerdem gibt es eine „Beeren-Naschecke“ mit Johannis- und Heidelbeeren, Brom- und Stachelbeeren sowie Jotabeeren. Besonders gefallen Rainer Budke die Kräuterbeete, in denen Schnittlauch, Kerbel und Bärlauch prächtig gedeihen. Budke hat ehrenamtlich enorm viel Zeit, Energie und Arbeitskraft in die Gestaltung des Umfeldes gesteckt und konnte sich dabei immer auf tatkräftige Helfer verlassen. „Wir haben einen guten Zusammenhalt im Verein“, betont er.

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