Neubaugebiet Pagenstraße/Sieklandstraße
Anlieger sorgen sich um die Verkehrssicherheit

Tecklenburg -

Bereits jetzt gibt es eine Verkehrsbelastung. Wenn dann noch der Verkehr aus dem Neubaugebiet Pagenstraße/Sieklandstraße hinzukommt, fürchten die Anlieger um die Sicherheit.

Montag, 03.05.2021, 20:52 Uhr aktualisiert: 03.05.2021, 21:00 Uhr
Die Straße Hofbauers Kamp soll künftig auch Verkehr aus dem Neubaugebiet Pagenstraße/Sieklandstraße aufnehmen. Die Anlieger fürchten um die Sicherheit.
Die Straße Hofbauers Kamp soll künftig auch Verkehr aus dem Neubaugebiet Pagenstraße/Sieklandstraße aufnehmen. Die Anlieger fürchten um die Sicherheit. Foto: Ruth Jacobus

Die Anwohner der Straße Hofbauers Kamp machen sich Sorgen wegen des Verkehrsaufkommens, wenn an der Pagenstraße/Sieklandstraße 21 Baugrundstücke entstehen. In der jüngsten Ratssitzung haben sie Bürgermeister Stefan Streit eine Unterschriftenliste überreicht.

Im Bebauungsplan sei eine Straßenführung vorgesehen, die den Hofbauers Kamp nicht nur mit Verkehr des jetzt zur Vermarktung anstehenden Neubaugebietes belasten werde, sondern auch mit dem Verkehrsaufkommen aus dem jetzt schon bestehenden Wohngebiet im Umfeld der Sieklandstraße sowie von Schleichverkehren der Pagenstraße als Umleitungsstrecke der Autobahn, befürchten die Anlieger. Hier sei Handeln geboten, um diese Probleme abzuwenden.

Hohes Verkehrsaufkommen

Wendemöglichkeiten seien im Neubaugebiet nicht vorgesehen. „Möglicherweise sollen so die Einnahmen aus diesem Gebiet erhöht werden durch den maximalen Verkauf von Wohnbauflächen bei Minimierung der teuer auszubauenden Verkehrsflächen in diesem Gebiet“, schreiben die Anlieger. Die Planung beruhe auf Überlegungen zum Verkehrsaufkommen Ende der 1960er Jahre und sei nicht an das größere Verkehrsaufkommen heutzutage und an die heutigen Fahrzeugbreiten angepasst.

Unfallschwerpunkt befürchtet

Bereits jetzt gebe es eine hohe Verkehrsbelastung durch das Gymnasium, die „Arche“ (eine Betreuungseinrichtung für Kinder). eine Zahnarztpraxis und die Anwohner. Die Straßenbreite erlaube keinen Begegnungsverkehr. Viele Schüler würden sich im Bereich des Schulhofes am Hofbauers Kamp, auf den Straßen und Treppen drängeln. Angesichts der Verhältnisse sei zu befürchten, dass ein Unfallschwerpunkt entstehe. Das werfe für alle Beteiligten Haftungsfragen auf, auch für Verwaltung und Stadtrat.

Die Anlieger fordern „ein fachlich sachgerechtes Handeln“ der Stadt. das rechtzeitig erfolgen müsse, da ansonsten der Baustellenverkehr des Neubaugebietes die Lage nochmals verschärfen werde.

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